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Wie lindere ich akute Heuschnupfensymptome?

Es ist schwierig, die Pollenkonfrontation komplett zu meiden. Daher bleibt Pollenallergikern bei akuten Beschwerden in der Regel nur die medikamentöse Linderung der allergischen Beschwerden. Es gibt hierfür verschiedene Medikamente, die die allergischen Reaktionen lindern oder kurzfristig zur Abschwellung der Schleimhaut führen. Mit Blick auf einen längeren Behandlungszeitraum kann eine Hyposensibilisierung sinnvoll sein, da dies die einzige Methode ist, um die Ursache des Heuschnupfens zu behandeln. Wenn Sie tagsüber nicht zuhause sind, halten Sie Fenster und Türen geschlossen, um den Pollenflug zu verhindern und verwenden Sie einen Luftreiniger. Draußen können Sie eine Sonnenbrille tragen, um das Eindringen von Pollen in die Augen zu verhindern. Durch Haare waschen sowie Kleidungswechsel vor dem Schlafen gehen und die getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufbewahren, kann ggf. eine Linderung der Symptomatik erzielt werden. Einige klinische Studien haben positive Effekte von Probiotika bei Heuschnupfen gezeigt. Beispielsweise konnte in einer Studie festgestellt werden, dass die Einnahme von Probiotika über mehrere Wochen die Heuschnupfen-Symptome signifikant reduzieren kann. Damit wir Sie individuell besser beraten können, kontaktieren Sie unsere Experten gerne direkt persönlich. Die richtige Arzneimittelauswahl kombiniert mit den passenden Tipps und Hinweisen hängt stark von der jeweiligen Situation ab.
Minimalistische Illustration des Gesichts einer niesenden Person mit Linien und Punkten, die das Niesen und allergenähnliche Formen in der Luft zeigen, auf hellblauem Hintergrund – perfekt für visuelle Darstellungen in der 24/7-Beratung oder Apothekenberatung.
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Habe ich eine Erkältung oder könnte es vielleicht auch eine Allergie sein?

Bei einer Erkältung sind häufig noch andere Symptome wie Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen sowie gelegentlich Fieber vorhanden. Auch das Nasensekret ist eher grüngelblich. Für einen Heuschnupfen spricht ein typischer Beginn im Frühjahr sowie ein zusätzlich bestehender Juckreiz und eher weißlich klares Nasensekret. Oftmals jucken und oder tränen auch die Augen. Gerade, wenn Sie in der Vergangenheit bereits mit allergischen Symptomen im Frühjahr zu tun hatten, kann es durchaus sein, dass Ihre Symptome erneut auf eine Allergie zurückzuführen sind. In diesem Falle könnte ausprobiert werden, ob noch vorhandene antiallergische Medikamente anschlagen und die Symptome lindern. Wenn dies der Fall ist, können Sie davon ausgehen, dass es allergische Symptome sind und keine Erkältung. Die Beschwerden einer Erkältung klingen in der Regel innerhalb von 7-10 Tagen ab. Sollten die Beschwerden längerfristig bestehen, ist der Kontakt zu einem Arzt ratsam. Es ist wichtig zu beachten, dass man sowohl an Heuschnupfen als auch an einer Erkältung gleichzeitig leiden kann. Auch in solchen Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die richtige Behandlung zu erhalten.
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Antibabybpille vergessen: Was ist zu beachten, wenn die Pille vergessen wurde?

Wenn eine Pille vergessen wurde oder mehr als 12 Stunden später (bei der Minipille mehr als 3h später) eingenommen wurde, ist der Empfängnisschutz nicht mehr sicher gegeben. Sollte in diesem Zeitraum ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden haben und eine Schwangerschaft unbedingt vermieden werden, gibt es die Möglichkeit der „Pille danach“. Dieser verhindert oder verschiebt den Eisprung. Die Apotheke kann die „Pille danach“ ohne Rezept an gebärfähige Mädchen und Frauen abgeben. Je nach Präparat gibt es Unterschiede, wann die Einnahme als „zu spät“ gilt: Bei einer Minipille (nur Gestagen) ist schon 3 Stunden nach der üblichen Einnahme die Empfängnisschutz nicht mehr sicher gegeben. Bei der Mikropille gelten 12 Stunden als „zu spät“. Wurde die Einnahme vergessen so sollte diese so schnell wie möglich nachgeholt werden (auch wenn 2 Tabletten auf einmal einzunehmen sind). In den nächsten 7 Tagen sollte zusätzlich mit Kondom verhütet werden. Es ist wichtig, dass Sie sich an die Einnahmeanweisungen halten, um sicherzustellen, dass die Pille richtig wirkt und um das Risiko von ungewollten Schwangerschaften zu minimieren. Um sich die Einnahme besser zu merken, kann das Handy, ein Wecker oder eine APP zur Erinnerung eingesetzt werden. Auch ein „Stammplatz“, z.B. neben dem Bett kann helfen. Für Übernachtungen: Es empfiehlt sich, immer eine „Reserve“ in der Handtasche/Kosmetiktasche mitzuführen.
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Antibabypille: Wo bekomme ich sie und wer berät mich?

Die Antibabypille kann von einem Frauenarzt/einer Frauenärztin nach einer Untersuchung und einem Gespräch zu möglichen Nebenwirkungen und Risiken verschrieben werden. Mit dem Rezept ist die Antibabypille in der Apotheke erhältlich. In manchen Ländern ist die Pille ohne Rezept frei verkäuflich, in Deutschland ist die Antibabypille verschreibungspflichtig und auch im weiteren Verlauf nur mit einer gültigen ärztlichen Verordnung in den Apotheken zu erhalten. Es gibt aus medizinischer Sicht kein Mindestalter, allerdings können Frauenärzte/-innen bei Mädchen unter 16 Jahren ein Einverständnis der Eltern verlangen, wenn sie den Eindruck haben, dass sie noch nicht „einwilligungsfähig“ ist. Die Pille wirkt – ordnungsgemäß am ersten Tag der Periodenblutung eingenommen – ab dem ersten Tag.
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Muss ich bei einem Scheidenpilz zum Arzt?

Wenn Sie die Beschwerden aufgrund von früheren Erfahrungen gut einschätzen können, spricht erst einmal nichts dagegen, eine Therapie selbstständig anzustoßen. Sollten die Beschwerden allerdings nach wenigen Tagen nicht verschwinden, ist die ärztliche Abklärung dringend erforderlich. Unter folgenden Umständen ist der Kontakt zu Ihrem Frauenarzt wichtig: • Sie sind unter 18 Jahre alt • In der Schwangerschaft • Sie leiden unter einer Grunderkrankung, wie z.B. Diabetes • Wenn die Beschwerden zum ersten Mal auftreten • Sie leiden unter Fieber oder Unterleibsschmerzen • Die Beschwerden treten bei Ihnen mehrmals im Jahr auf Bitte haben Sie keine Hemmungen mit Ihrem Frauenarzt offen über Ihre Beschwerden zu sprechen. Bis zu 75 Prozent aller Frauen haben mindestens einmal in ihrem Leben einen Scheidenpilz und somit gehören Vaginalinfektionen zum Alltag eines jeden Frauenarztes. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Wie lange dauert Genitalherpes und wie wird die Geschlechtskrankheit behandelt?

Für die Diagnose stellt der Arzt / die Ärztin zunächst Fragen und wird sich dann die entzündeten Stellen ansehen. Im Folgenden wird er/sie wahrscheinlich einen Abstrich von der Bläschenflüssigkeit nehmen, um diesen im Labor untersuchen zu lassen. Eine Erstinfektion kann zwei bis drei Wochen dauern. Dabei treten die ersten Symptome meist 3 bis 7 Tage nach der Ansteckung auf. Diese Typ 2 Infektion löst Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen aus. Besonders bei einer Erstinfektion mit starken Symptomen können Virostatika (Medikamente, die Viren hemmen) für eine Behandlung verordnet und eingenommen werden. Dabei gilt, dass je früher die Einnahme stattfindet umso besser lässt sich die Ausbreitung der Viren verhindern und die Krankheitsdauer verkürzen. Auch bei Rezidiven können Virostatika helfen. Die Hautbläschen sollten am besten nicht berührt werden und die Hände sollten nach dem Toilettengang sorgfältig gereinigt werden. Auch Unterwäsche und Handtücher sollten bei mindestens 60°C gewaschen werden. Wer einmal eine Herpesinfektion hatte, trägt das Virus lebenslang in sich. Nicht jeder hat Krankheitsanzeichen. Auch wer noch nie Symptome hatte, kann Virusträger sein und andere infizieren- ohne es zu wissen.  Durch ein geschwächtes Immunsystem können die Viren reaktiviert werden. Kondome senken die Gefahr, andere mit Herpesviren anzustecken. Vor allem sollte man offen mit seinen Sexualpartnern/-innen über die Infektion sprechen, so dass diese sich ggf. mit behandeln können um einen Rückfall zu vermeiden. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Was ist Herpes genitalis und wie erkenne ich die Geschlechtskrankheit?

Genitalherpes gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Er wird ausgelöst durch Herpesviren (Herpes-simplex-Typ 2, seltener Typ 1) und meist über Schmierinfektionen bei Vaginal-, Oral- oder Analsex übertragen. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen bilden sich im Genitalbereich schmerzende, juckende mit Flüssigkeit gefüllte kleine Bläschen. Im Verlauf verkrusten die Bläschen. Außerdem kann man wie bei einer Grippe an Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber und Müdigkeit leiden. Auch die Lymphknoten in der Leiste können angeschwollen sein. Allerdings kann eine Herpesinfektion auch völlig ohne Symptome verlaufen, jedoch kann man trotzdem ansteckend sein. Bei Menschen mit einem eingeschränkten Immunsystem kann es zu einer Gehirnhautentzündung sowie zu einer Entzündung der Augen kommen. Gefährlich kann eine Übertragen von Herpes-Simplex-Viren Typ 2 auf das ungeborene oder neugeborene Kind sein, da dies zu Schäden an verschiedenen Organen führen kann. Eine Entbindung durch einen Kaiserschnitt kann eine Infektion verhindern. Das Risiko, sich zu infizieren ist besonders hoch, wenn der Partner/die Partnerin aktuell eine Genitalherpes-Infektion hat und beim Geschlechtsverkehr kein Kondom benutzt wird. Kondome senken die Gefahr, sich mit Herpesviren anzustecken. Vor allem sollte man offen mit seinen Sexualpartnern/-innen über die Infektion sprechen, so dass diese sich ggf.. mit behandeln können um einen Rückfall zu vermeiden. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Wie stecke ich mich mit Chlamydien an und wie lange ist man ansteckend?

Chlamydien sind Bakterien, die sich im Sperma, im Vaginalsekret und auch auf den Schleimhäuten der Vagina, der Harnröhre, des Gebärmutterhalses und des Enddarms befinden können. Über ungeschützten Vaginal- oder Analverkehr können diese Bakterien übertragen werden. Beim Oralverkehr können die Chlamydien auch den Rachen und die Mundschleimhaut besiedeln. Dort lösen sie in der Regel aber keine Erkrankung aus. Bei Männern können sie die in die Prostata, Hoden und Samenleiter aufsteigen. Chlamydien sind in den meisten Fällen mit Antibiotika gut behandelbar. In der Regel wird empfohlen, dass die Sexualpartner/-innen ebenfalls behandelt werden. Klären Sie dies bitte mit dem behandelnden Arzt ab, falls dies nicht geschehen ist. Chlamydien-Infektionen treten häufig völlig beschwerdefrei auf. Nach der Antibiotika-Behandlung sollte man für mindestens 7 Tage keinen ungeschützten Geschlechtsverkehr haben. Um sicher zu sein, kann man sich auch nochmals auf Chlamydien testen. Bei Schwangeren sollte diese Kontrolluntersuchung auf jeden Falldurchgeführt werden. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Was sind Chlamydien?

Chlamydien sind Bakterien, die hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen werden und Entzündungen verursachen können. Chlamydien-Infektionen gehören zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Diese Bakterien können sich im Sperma, dem Vaginalsekret und dem Urin befinden, sowie die Schleimhäute der Vagina, der Harnröhre, des Gebärmutterhalses und des Enddarms besiedeln. Über ungeschützten Vaginal- oder Analverkehr können die Bakterien über die Schleimhäute übertragen werden. Bei Oralverkehr können sie auch den Rachen und die Mundschleimhaut befallen. Dort lösen sie in der Regel allerdings keine Erkrankung aus. Chlamydien lösen häufig keine oder nur sehr geringe Symptome aus. 80 Prozent aller infizierten Frauen sind beschwerdefrei. Unter den infizierten Männern sind es rund 50 Prozent. Beim Verdacht auf eine Infektion kann ein Chlamydien-Test Sicherheit verschaffen. Typische Symptome sind vaginaler Ausfluss, starker Juckreiz und Brennen oder gar Schmerzen beim Urinieren. Auch kann eine Infektion mit Schmerzen beim Vaginal- oder Analverkehr einhergehen. Bei einer Entzündung des Enddarms kann es selten auch zu durchfallähnlichen Beschwerden und Ausschlag kommen. Die Symptome treten meist 1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung auf. Chlamydien lassen sich bereits wenige Tage nach einer Übertragung im Labor nachweisen. Bei einem Verdacht auf eine Chlamydien-Infektion sollte auf jeden Fall eine ärztliche Abklärung (Gynäkologen/Urologen) erfolgen. Mit einer Antibiotikatherapie ist diese Infektion, wenn sie frühzeitig gestartet wird, gut behandelbar. Sexualpartner/-innen sollten in der Regel mit behandelt werden. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Pille absetzen - was muss ich beachten?

Das Absetzen der Antibabypille ist im Grunde jeder Zeit möglich. Anzuraten ist jedoch, dies im Vorfeld mit dem behandelnden Frauenarzt zu besprechen. Durch die hormonellen Umstellungen im Körper, kann es zu verschiedenen Symptomen kommen. Manche Frauen leiden unter Haarausfall, andere untere Stimmungsschwankungen, Akne, Kopfschmerzen oder Zwischenblutungen. Ein regelmäßiger Zyklus kann sich sofort nach dem Absetzen einstellen, gelegentlich dauert es aber auch mehrere Monate. Zur Verhinderung von unerwarteten Blutungen ist anzuraten, den angebrochenen Pillenblister bis zum Schluss durchzunehmen und somit die Pilleneinnahme für diesen Monat zu beenden. Entspannung, Sport, gesunde Ernährung aber auch naturheilkundliche Mittel (z.B. Mönchspfeffer) aus der Apotheke, können Ihren Körper in der Hormonumstellung unterstützen. Um sich zu alternativen Verhütungsmethoden beraten zu lassen, sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt oder kontaktieren Sie unsere Experten aus den Apotheken.
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Wie nehme ich die Pille richtig ein?

Die Antibabypille wird in „Monatsblistern“ verpackt, hierbei gibt es jedoch verschiedene Arten. Am häufigsten sind Blister mit 21 Tabletten oder aber 21+7 (also insgesamt 28) Tabletten. Üblicherweise wird mit der ersten Pille am ersten Tag der Periode begonnen und dann 21 Tage die hormonhaltige Antibabypille eingenommen. Dann folgt eine Pillenpause und aufgrund des sinkenden Hormonspiegels setzt die Periode ein. Nach 7 Tagen ohne Pilleneinnahmen startet man mit einer neuen Packung. Bei Pillen mit 21+7 Tabletten wird auch während der Pillenpause eine Tablette eingenommen. Dies ist eine hormonfreie Tablette, die dazu dient, den gewohnten Einnahmerhythmus nicht zu unterbrechen und somit die rechtzeitige Wiederaufnehme der Einnahme nicht zu verpassen. Es gibt mittlerweile auch eine ganze Anzahl an Herstellern, die beide Varianten anbieten, um den Frauen hier je nach Wunsch das geeignete Produkt anzubieten. Die Antibabypille sollte immer zur gleichen Tageszeit eingenommen werden. Insbesondere die sogenannte Minipille, die nur ein Hormon (Gestagen) enthält, muss immer pünktlich zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Wenn eine Pille vergessen wurde oder mehr als 12 Stunden später (bei der Minipille mehr als 3 Stunden später) eingenommen wurde, ist der Empfängnisschutz nicht mehr sicher gegeben. Holen Sie die Pilleneinnahme so schnell wie möglich nach und verhüten Sie mindestens in den nächsten 7 Tagen zusätzlich mit anderen Verhütungsmethoden. Leider hängen die erforderlichen Maßnahmen von der Art der Antibabypille ab, so dass eine pauschale Aussage schwierig ist. Zur Sicherheit kontaktieren Sie unsere Experten aus den Apotheken, die Ihnen schnell weiterhelfen. Sollte in diesem Zeitraum aber auch die Tage vor dem Vergessen der Pille ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden haben und eine Schwangerschaft unbedingt vermieden werden, gibt es die Möglichkeit der „Pille danach“. Diese verhindert oder verschiebt den Eisprung. Die Apotheke kann die „Pille danach“ rezeptfrei an gebärfähige Mädchen und Frauen abgeben. Nehmen Sie in diesen Fällen ebenfalls schnellstmöglich Kontakt zu Ihrer Apotheke auf, da hier der Zeitpunkt für die Wirksamkeit entscheidend ist. Zur Unterstützung der Einnahmeerinnerung ist das Stellen eines regelmäßigen Weckers auf dem Smartphone anzuraten. Es gibt auch spezielle Apps zur Unterstützung. Auch ein „Stammplatz“, z.B. neben dem Bett kann helfen. Und am besten für Übernachtungen immer eine „Reserve“ in der Handtasche/Kosmetiktasche dabei haben.
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Wie sicher ist die Pille?

Der sogenannte Pearl-Index gibt die Sicherheit von Verhütungsmethoden an. Der Wert liegt bei der Antibabypille in etwa bei 0,3. Dies bedeutet, dass 3 von 1.000 Frauen, die mit der Antibabypille verhüten, innerhalb eines Jahres schwanger werden. Damit gilt die Antibabypille als sehr sichere Verhütungsmethode. Das Kondom besitzt z.B. einen Pearl Index von ca. 5 und ist somit als alleinige Verhütungsmethode deutlich weniger sicher. Dennoch zeigt dies auch, dass der Einsatz der Antibabypille keine absolute Garantie dafür ist, eine Schwangerschaft zu verhindern. Durch die Kombination z.B. mit einem Kondom kann die Sicherheit noch weiter gesteigert werden. Die Antibabypille schützt darüber hinaus auch nicht vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten.
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Was soll ich tun, wenn Hämorrhoiden bluten?

Normalerweise klingt die Blutung nach dem Stuhlgang innerhalb weniger Minuten wieder ab. Bei schwachen Blutungen können Sie dann vorsichtig das Blut entfernen und eine Hämorrhoiden-Salbe auftragen und den Bereich kühlen. Bei einer starken Blutung, die nicht stoppt, sollten Sie unbedingt einen Arzt / eine Ärztin aufsuchen. Blut ist aber auch generell ein Anzeichen dafür, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen. Einerseits, um die Therapie zu optimieren und eine schnellere Abheilung zu erzielen. Andererseits aber auch, um andere Ursachen (z.B. Entzündungen, Tumore) frühzeitig auszuschließen. Diese Ursachen sind zwar sehr selten, können aber in Einzelfällen leider auftreten. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Sind Hämorrhoiden ansteckend?

Hämorrhoiden sind definitiv nicht ansteckend. Hier braucht man sich keine Sorgen zu machen und auch keine Vorkehrungen zu treffen. Hämorrhoiden sind gut durchblutete Schwellkörper am Ausgang unseres Darmes. Diese Schwellkörper werden von einem gut durchbluteten Netz an Blutgefäßen versorgt. Dies bedeutet, dass grundsätzlich jeder Mensch Hämorrhoiden besitzt, diese machen aber nur dann Beschwerden, wenn sich sich aus unterschiedlichsten Gründen vergrößern. Die Hämorrhoiden haben die Funktion der Darmabdichtung. Sie sorgen zusammen mit den Schließmuskeln dafür, dass eine kontrollierte Darmentleerung stattfinden kann. Bei einer krankhaften Vergrößerung der Hämorrhoiden staut sich das Blut in den Blutgefäßen an und kann nicht mehr ungehindert abfließen. Wir sprechen dann von symptomatischen Hämorrhoiden, da sie Symptome bzw. Beschwerden hervorrufen. Typische Symptome sind Juckreiz, Brennen, Schmerzen, Blutungen und Nässen am Darmausgang. Mögliche Auslöser für die Entstehung von Hämorrhoiden können eine chronische Verstopfung, eine ballaststoffarme Ernährung , Bewegungsmangel aber auch eine Schwangerschaft und weitere Gründe sein. Eine Selbstbehandlung ist nur bei mäßig ausgeprägten Hämorrhoiden sinnvoll. Man stuft die krankhafte Vergrößerung in 4 Schweregrade ein. Bei stärkeren Beschwerden oder Blutungen ist die Rücksprache mit einem Arzt erforderlich. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Woher bekommt man eigentlich Hämorrhoiden?

Am Darmausgang gibt es ein Gefäßpolster, das für den Verschluss des Afters dient. Diese Blutgefäße können sich aus verschiedenen Gründen vergrößern und es entstehen Hämorrhoiden. Ursachen dafür können sein: zu starkes Pressen bei Verstopfung, eine Schwangerschaft, fehlerhafte Ernährung (u.a. ballaststoffarm), angeborene Bindegewebsschwäche, höheres Alter, überwiegend sitzende Tätigkeit, dauerhafte Einnahme von Abführmitteln, Übergewicht. Hämorrhoiden können zu Juckreiz, Blutungen, Nässen oder einem Druckgefühl am After führen. Manchmal bleiben vergrößerte Hämorrhoiden auch völlig unbemerkt. In seltenen Fällen können Darmblutungen auch andere Ursachen haben (z.B. Tumoren, Entzündungen), daher sollte man den Arztbesuch nicht zu lange herauszögern, wenn Blutungen festgestellt werden. Gegen leichte Beschwerden wie Juckreiz oder Schwellungen können Salben oder Zäpfchen aus der Apotheke helfen. Diese wirken entzündungshemmend, schmerzstillend und abschwellend. Auch Sitzbäder sind zu empfehlen. Verschiedene dieser Mittel sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Allerdings bekämpfen sie nur die Symptome und nicht die Ursache. Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
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Was heißt eigentlich lokal auftragen? Ich kann mir darunter wenig vorstellen.

Unter lokalem Auftragen versteht man das örtliche oder einfacher gesagt das äußerliche Anwenden von Arzneimitteln. Gelegentlich wird auch der Begriff „topische Anwendung“ synonym verwendet. Im Gegensatz hierzu wird bei der systemischen Anwendung ein Arzneimittel innerlich angewendet, also in der Regel geschluckt oder gespritzt. (z.B. bei Tabletten oder Infusionen). Lokal bedeutet, dass die Arzneimittel in der Regel an der Stelle wirken sollen, mit der sie in Kontakt kommen: z.B. in der Nase (nasal), in den Augen (konjunktival), in der Lunge (inhalativ) oder nur auf der Haut (dermal), wie in Ihrem Falle. Die Wirkstoffe können aber dennoch in das Blut aufgenommen und im gesamten Körper verteilt werden. Sie sollten die Lösung daher örtlich auf die juckende Kopfhaut auftragen. Wenn das Jucken nur ein bestimmtes Areal der Kopfhaut betrifft, tragen Sie die Lösung nur im Umkreis dieser Stelle auf die Kopfhaut auf.
Strichzeichnung einer Medikamentenflasche mit zwei Kapseln davor, vor einem hellen Hintergrund mit einer blassen blauen Form – ideal zur Illustration der 24/7-Beratung durch Gesundheitsexperten in der Apotheke.
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Was versteht man unter Darreichungsform?

Unter Darreichungsform versteht man die Art und Weise, wie ein Medikament oder eine andere therapeutische Substanz dem Körper zugeführt wird. Die Darreichungsform stellt die fertige Zubereitung eines Arzneimittels dar, so wie der Patient dies am Markt erwerben oder vom Arzt verschrieben bekommen kann. Die bekanntesten Darreichungsformen sind Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Lösungen, Cremes, Inhalatoren, Injektionen und Infusionen. Viele dieser Darreichungsformen können auch noch weiter unterteilt werden, wie z.B. Tabletten in Brausetabletten. Die Art der Anwendung ist die Applikation. Dies kann z.B. oral sein für die innerliche Einnahme durch den Mund. Eine andere Art der Applikation wäre „intravenös“ und beschreibt die Injektion in eine Vene. Es gibt noch weitere Darreichungsformen, die in der Medizin verwendet werden. Die Wahl der Darreichungsform hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Wirkstoff, der Indikation, dem Alter des Patienten und möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
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Was ist Typhus und wie wird Typhus behandelt?

Bei Typhus handelt es sich um eine Infektion mit einem speziellem Bakterium: Salmonella Typhi. Die Erkrankung gehört also auch zu den Salmonellen-Infektionen. Die Übertragung findet durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel statt. Typhus kommt vor allem in Entwicklungsländern in Asien, Afrika und Südamerika mit niedrigen Hygienestandards vor. Die folgenden Symptome können bei einer Typhus-Infektion auftreten: schwerer Durchfall, Glieder- und Kopfschmerzen, Fieber, Bauchschmerzen sowie Abgeschlagenheit. Manchmal kann zu Beginn auch erst eine Verstopfung vorliegen. Bei schweren Verläufen kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen. In seltenen Fällen kann sich auch ein Ausschlag zeigen sowie die Zunge grau-weißlich verfärben. Durch eine frühzeitige Antibiotika-Therapie kann Typhus gut behandelt werden. Außerdem gibt es eine Impfung als Prophylaxe.
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Was ist Cholera und wer sollte geimpft werden?

Cholera ist eine bakterielle Infektion bei der es zu starken Durchfällen und Erbrechen kommen kann. Meist infiziert man sich durch verunreinigtes Trinkwasser. Bei starkem Flüssigkeits- und Elektrolytverlust kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen. Bei einem Verdacht auf eine Infektion sollte der Stuhl mikrobiologisch untersucht werden. Generell ist die Cholera in vielen Ländern mit niedrigen Hygienestandards verbreitet (Asien, Afrika, Südamerika). Die letzte Cholera-Epidemie brach im Jemen aus (2016-2019). Bei einer Cholera Infektion sollte schnellstmöglich ein Flüssigkeits- und Elektrolytersatz im Krankenhaus erfolgen. Außerdem können Antibiotika eingesetzt werden. Die orale Cholera-Impfung wird für Entwicklungs- und Katastrophenhelfer sowie Abenteuerreisende bei einem Aufenthalt in entsprechenden Risikogebieten empfohlen.
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Welche Impfungen empfehlen sich bei Afrikareisen?

In den afrikanischen Ländern existieren unterschiedliche Einreisebestimmungen und Impfempfehlungen. Für eine Reise nach Südafrika wird beispielsweise die Impfung gegen Hepatitis A und B, Tollwut und Typhus neben den standardmäßigen STIKO-Impfungen empfohlen. Bei Reisen ins äquatoriale Afrika sowie nach Mittel- und Südamerika wird eine Gelbfieber-Impfung empfohlen. Für die Einreise in manche Länder besteht auch eine Impfpflicht: z.B. Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Kamerun, Kongo, Ghana, Mali, Niger, Sierra Leone, Sudan, Togo und Uganda. Viele Länder verlangen auch eine Impfung bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet. Es ist wichtig, sich rechtzeitig vor der Reise über die Impfvorschriften und -Empfehlungen zu informieren, da einige Impfungen möglicherweise mehrere Wochen oder sogar Monate im Voraus verabreicht werden müssen, um wirksam zu sein. Sie sollten auch Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um Mückenstiche zu vermeiden, da diese das Risiko einer Übertragung von Infektionen wie Malaria und Gelbfieber erhöhen. Grundsätzlich sollte vor jeder Reise in (sub-)tropische Länder oder Länder mit niedrigen Hygienestandards eine individuelle reisemedizinische Beratung durchgeführt werden. Unsere Experten beraten Sie gerne!
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Was ist eine Salmonellenvergiftung?

Bei einer Lebensmittelvergiftung mit Salmonellen handelt es sich um eine häufige Magen-Darm-Erkrankung mit den folgenden Symptomen: Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen, leichtes Fieber. Eine Salmonellenvergiftung tritt häufig nach dem Verzehr verunreinigter Nahrungsmittel (z.B. rohe Eier, rohes Fleisch) auf. Um das Risiko einer Salmonellenvergiftung zu minimieren, sollten Sie sicherstellen, dass Sie Lebensmittel richtig aufbewahren und zubereiten und sich gründlich die Hände waschen, insbesondere vor dem Kochen und Essen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, ältere Menschen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Bei der Behandlung einer Salmonellenvergiftung sollte an erster Stelle der Ersatz des Flüssigkeits- und Salzverlustes stehen. Dafür gibt es auch spezielle Elektrolytlösungen in Ihrer Apotheke. Meist klingen die Symptome nach ein paar Tagen von selbst ab. Sollte nach 3 Tagen immer noch schwerer Durchfall bestehen oder Fieber hinzukommen, sollten Sie sich ärztlich vorstellen. Ebenso wenn Sie zu einer Risikogruppe (Säuglinge, Ältere, Schwangere, Immunschwäche) gehören.
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Was ist Gelbfieber? Und in welchen Ländern brauche ich eine Impfung?

Bei dem Gelbfieber handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch ein Virus ausgelöst wird. Dieses Virus wird von Stechmücken übertragen. Bei einer Infektion kann es zu folgenden Symptomen kommen: Fieber, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen. In manchen Fällen kommt es nach einer Besserung der Symptome in einer zweiten Phase zu einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustandes mit Leberschädigungen sowie Blutungen aus dem Mund, den Augen, der Nase und dem Magen-Darm-Trakt. Bei Reisen ins äquatoriale Afrika sowie nach Mittel- und Südamerika wird eine Gelbfieber-Impfung empfohlen. Für die Einreise in manche Länder besteht auch eine Impfpflicht, teilweise auch bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Impfung einige Zeit braucht, um wirksam zu werden. Wenn Sie eine Reise in eines dieser Länder planen, sollten Sie sich rechtzeitig über die Impfvorschriften vor Ort informieren. Lassen Sie sich am Besten direkt persönlich von unseren Experten beraten.
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Was ist Malaria und wie bzw. wo kann ich mich anstecken?

Bei der Malaria handelt es sich um eine Infektion mit einem Parasiten (Plasmodien), der durch eine Mückenart, die sogenannte Anophelesmücke, auf den Menschen übertragen wird. Eine Ansteckung erfolgt durch den Stich diese Anophelesmücke, die die Parasiten (Plasmodien) in sich trägt. Diese Mückenart kommt häufig in tropischen Ländern vor und daher sollten sich Reisende vor allen Dingen bei Fernreisen im Vorfeld informieren, ob dies bei ihrem Reiseland der Fall ist. In den Reiseländern ist das Malariarisiko aber auch davon abhängig, in welchen Regionen des Landes man sich aufhält und zu welcher Jahreszeit man unterwegs ist. Nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu unseren Experten auf, um sich individuell beraten zu lassen. Die Symptome von Malaria umfassen Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Müdigkeit und können in schweren Fällen zu Nierenversagen, Lungenödem und Anämie führen. Die Symptome treten in der Regel innerhalb von einigen Tagen bis zu einigen Wochen nach der Infektion auf. Je nach Ausprägung des Malariarisikos in ihrem Reiseland ist eine Malariaprophylaxe anzuraten. Dies ist eine prophylaktische Arzneimitteleinnahme vor, während und eine gewisse Zeit nach dem Urlaub, um die Infektionsgefahr zu reduzieren. Es kann aber durchaus auch eine Standby-Medikation empfehlenswert sein, bei der Sie Arzneimittel vorsorglich auf der Reise mit sich führen, und im Falle von Symptomen nach einem bestimmten Einnahmeschema verwenden sollten. Ebenfalls ratsam ist die regelmäßige Anwendung von Insektenschutzmitteln für die Dauer Ihres Aufenthalts. Wenn man sich in einem Malaria-Risikogebiet aufgehalten hat, sollte man sich schon bei geringen Krankheitssymptomen ärztlich vorstellen. Krankheitssymptome sind vor allen Dingen Fieber, das auch sehr hoch auftreten kann. Im Blut kann der Arzt oder das Krankenhaus eine Malaria-Infektion feststellen.
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