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Wie nehme ich die Pille richtig ein?

Die Antibabypille wird in "Monatsblistern" verpackt, hierbei gibt es jedoch verschiedene Arten. Am häufigsten sind Blister mit 21 Tabletten oder aber 21+7 (also insgesamt 28) Tabletten.Üblicherweise wird mit der ersten Pille am ersten Tag der Periode begonnen und dann 21 Tage die hormonhaltige Antibabypille eingenommen. Dann folgt eine Pillenpause und aufgrund des sinkenden Hormonspiegels setzt die Periode ein. Nach 7 Tagen ohne Pilleneinnahmen startet man mit einer neuen Packung.Bei Pillen mit 21+7 Tabletten wird auch während der Pillenpause eine Tablette eingenommen. Dies ist eine hormonfreie Tablette, die dazu dient, den gewohnten Einnahmerhythmus nicht zu unterbrechen und somit die rechtzeitige Wiederaufnehme der Einnahme nicht zu verpassen. Es gibt mittlerweile auch eine ganze Anzahl an Herstellern, die beide Varianten anbieten, um den Frauen hier je nach Wunsch das geeignete Produkt anzubieten.Die Antibabypille sollte immer zur gleichen Tageszeit eingenommen werden. Insbesondere die sogenannte Minipille, die nur ein Hormon (Gestagen) enthält, muss immer pünktlich zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden.Wenn eine Pille vergessen wurde oder mehr als 12 Stunden später (bei der Minipille mehr als 3 Stunden später) eingenommen wurde, ist der Empfängnisschutz nicht mehr sicher gegeben. Holen Sie die Pilleneinnahme so schnell wie möglich nach und verhüten Sie mindestens in den nächsten 7 Tagen zusätzlich mit anderen Verhütungsmethoden. Leider hängen die erforderlichen Maßnahmen von der Art der Antibabypille ab, so dass eine pauschale Aussage schwierig ist. Zur Sicherheit kontaktieren Sie unsere Experten aus den Apotheken, die Ihnen schnell weiterhelfen.Sollte in diesem Zeitraum aber auch die Tage vor dem Vergessen der Pille ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden haben und eine Schwangerschaft unbedingt vermieden werden, gibt es die Möglichkeit der "Pille danach". Diese verhindert oder verschiebt den Eisprung. Die Apotheke kann die "Pille danach" rezeptfrei an gebärfähige Mädchen und Frauen abgeben. Nehmen Sie in diesen Fällen ebenfalls schnellstmöglich Kontakt zu Ihrer Apotheke auf, da hier der Zeitpunkt für die Wirksamkeit entscheidend ist.Zur Unterstützung der Einnahmeerinnerung ist das Stellen eines regelmäßigen Weckers auf dem Smartphone anzuraten. Es gibt auch spezielle Apps zur Unterstützung. Auch ein "Stammplatz", z.B. neben dem Bett kann helfen. Und am besten für Übernachtungen immer eine "Reserve" in der Handtasche/Kosmetiktasche dabei haben.
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Was sind eigentlich Warzen?

Warzen sind gutartige Hautwucherungen, die meist von Humanen Papillomaviren (HPV-Viren) ausgelöst werden. Eine Übertragung der Viren erfolgt von Mensch zu Mensch über eine sogenannte Kontaktinfektion, z.B. beim Händeschütteln oder über Gegenstände (z.B. beim Barfußlaufen). Warzen können in jedem Alter auftreten und sind weit verbreitet, v.a. bei Kindern und Jugendlichen.Da es viele verschiedene HPV-Viren gibt, gibt es auch verschiedene Warzenarten:• vulgäre Warzen (auch Stachelwarzen, sehr häufig bei Kindern, stecknadelkopfgroße Vorwölbungen v.a. an Händen und Füßen)• Dornwarzen (gehören zu den Fußsohlenwarzen, wie der Name schon sagt, kommen sie an den Fußsohlen vor, wachsen flach, bzw. durch den Druck in die Tiefe der Haut, können dann schmerzhaft sein)• Mosaikwarzen (gehören auch zu den Fußsohlenwarzen, beetartig, flach,weißlich, selten schmerzhaft) • Flachwarzen (oder plane Warzen, häufig im Gesicht oder an den Händen, flach)• Dellwarzen (helle Knötchen, die in der Mitte eine Delle aufweisen, Vorkommen an Gesicht, Armen, Beinen, entstehen nicht durch HPV-Viren sondern durch ein Pockenvirus)• Feigwarzen (können bei Männern und Frauen im Intimbereich auftreten. Hier sollte auf jeden Fall ein Arztbesuch erfolgen und eine Behandlung eingeleitet werden.)Grundsätzlich können Warzen von selbst wieder verschwinden. Dies kann jedoch einige Wochen bis Monate dauern und hängt vom Warzentyp und vom Virentyp sowie von Vorerkrankungen und dem eigenen Immunsystemstatus ab.Meist verursachen Warzen keine Beschwerden. Manchmal kann es zu Juckreiz, Schmerzen oder einem Druckgefühl kommen, insbesondere beim Gehen, wenn sich die Warzen an den Fußunterseiten befinden. Warzen können dabei einzeln oder in Gruppen auftreten und befinden sich meist an den Füßen oder Händen. Warzen lassen sich oft schon gut an ihrem Aussehen und mit einer Lupe erkennen. Ansonsten kann eine kleine Gewebeprobe entnommen werden, die im Labor untersucht wird.
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Was ist Herpes genitalis und wie erkenne ich die Geschlechtskrankheit?

Genitalherpes gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Er wird ausgelöst durch Herpesviren (Herpes-simplex-Typ 2, seltener Typ 1) und meist über Schmierinfektionen bei Vaginal-, Oral- oder Analsex übertragen.Sowohl bei Männern als auch bei Frauen bilden sich im Genitalbereich schmerzende, juckende mit Flüssigkeit gefüllte kleine Bläschen. Im Verlauf verkrusten die Bläschen. Außerdem kann man wie bei einer Grippe an Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber und Müdigkeit leiden. Auch die Lymphknoten in der Leiste können angeschwollen sein. Allerdings kann eine Herpesinfektion auch völlig ohne Symptome verlaufen, jedoch kann man trotzdem ansteckend sein.Bei Menschen mit einem eingeschränkten Immunsystem kann es zu einer Gehirnhautentzündung sowie zu einer Entzündung der Augen kommen. Gefährlich kann eine Übertragen von Herpes-Simplex-Viren Typ 2 auf das ungeborene oder neugeborene Kind sein, da dies zu Schäden an verschiedenen Organen führen kann. Eine Entbindung durch einen Kaiserschnitt kann eine Infektion verhindern.Das Risiko, sich zu infizieren ist besonders hoch, wenn der Partner/die Partnerin aktuell eine Genitalherpes-Infektion hat und beim Geschlechtsverkehr kein Kondom benutzt wird.Kondome senken die Gefahr, sich mit Herpesviren anzustecken. Vor allem sollte man offen mit seinen Sexualpartnern/-innen über die Infektion sprechen, so dass diese sich gg. mitbehandeln können um einen Rückfall zu vermeiden.
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Was sind Chlamydien und wie erkenne ich die Erkrankung?

Chlamydien sind Bakterien, die hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen werden und Entzündungen verursachen können. Chlamydien-Infektionen gehören zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Diese Bakterien können sich im Sperma, dem Vaginalsekret und dem Urin befinden, sowie die Schleimhäute der Vagina, der Harnröhre, des Gebärmutterhalses und des Enddarms besiedeln. Über ungeschützten Vaginal- oder Analverkehr können die Bakterien über die Schleimhäute übertragen werden. Bei Oralverkehr können sie auch den Rachen und die Mundschleimhaut befallen. Dort lösen sie in der Regel allerdings keine Erkrankung aus. Chlamydien lösen häufig keine oder nur sehr geringe Symptome aus. 80 Prozent aller infizierten Frauen sind beschwerdefrei. Unter den infizierten Männern sind es rund 50 Prozent. Beim Verdacht auf eine Infektion kann ein Chlamydien-Test Sicherheit verschaffen.Typische Symptome sind vaginaler Ausfluss, starker Juckreiz und Brennen oder gar Schmerzen beim Urinieren. Auch kann eine Infektion mit Schmerzen beim Vaginal- oder Analverkehr einhergehen. Bei einer Entzündung des Enddarms kann es selten auch zu durchfallähnlichen Beschwerden und Ausschlag kommen. Die Symptome treten meist 1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung auf.Chlamydien lassen sich bereits wenige Tage nach einer Übertragung im Labor nachweisen. Bei einem Verdacht auf eine Chlamydien-Infektion sollte auf jeden Fall eine ärztliche Abklärung (Gynäkologen/Urologen) erfolgen. Mit einer Antibiotikatherapie ist diese Infektion, wenn sie frühzeitig gestartet wird, gut behandelbar. Sexualpartner/-innen sollten in der Regel mit behandelt werden.
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Was ist Malaria und wie bzw. wo kann ich mich anstecken?

Bei der Malaria handelt es sich um eine Infektion mit einem Parasiten (Plasmodien), der durch eine Mückenart, die sogenannte Anophelesmücke, auf den Menschen übertragen wird. Eine Ansteckung erfolgt durch den Stich diese Anophelesmücke, die die Parasiten (Plasmodien) in sich trägt. Diese Mückenart kommt häufig in tropischen Ländern vor und daher sollten sich Reisende vor allen Dingen bei Fernreisen im Vorfeld informieren, ob dies bei ihrem Reiseland der Fall ist. In den Reiseländern ist das Malariarisiko aber auch davon abhängig, in welchen Regionen des Landes man sich aufhält und zu welcher Jahreszeit man unterwegs ist. Nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu unseren Experten auf, um sich individuell beraten zu lassen.Je nach Ausprägung des Malariarisikos in ihrem Reiseland ist eine Malariaprophylaxe anzuraten. Dies ist eine prophylaktische Arzneimitteleinnahme vor, während und eine gewisse Zeit nach dem Urlaub, um die Infektionsgefahr zu reduzieren. Es kann aber durchaus auch eine Standby-Medikation empfehlenswert sein, bei der Sie Arzneimittel vorsorglich auf der Reise mit sich führen, und im Falle von Symptomen nach einem bestimmten Einnahmeschema verwenden sollten. Wenn man sich in einem Malaria-Risikogebiet aufgehalten hat, sollte man sich schon bei geringen Krankheitssymptomen ärztlich vorstellen. Krankheitssymptome sind vor allen Dingen Fieber, das auch sehr hoch auftreten kann. Im Blut kann der Arzt oder das Krankenhaus eine Malaria-Infektion feststellen.
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Was ist Reisedurchfall? Ist das etwas anderes als Durchfall, der auch bei uns auftreten kann?

Reisedurchfall (auch Reisediarrhoe genannt) kommt häufig durch die Umstellung in der Ernährung zustande, auf die sich unser Magen-Darm erst einstellen muss. In der Regel werden wir mit anderen Lebensmitteln, Gewürzen und anderen Zubereitungen konfrontiert. Diese Umstellung dauert meist nur einige Tage und eine Behandlung ist nicht zwingend erforderlich, kann einem aber durchaus  den Urlaub erleichtern.Gerade bei Reisen in wärmere oder gar tropische Länder können aber auch niedrigere Hygienestandards, hohe Temperaturen und unzureichende Kühlung eine Rolle spielen. Diese Faktoren machen es Bakterien leicht, sich in Lebensmitteln oder auch Wasser zu vermehren. Daher ist ein sinnvoller Hinweis, bei folgenden Lebensmitteln vorsichtig zu sein und lieber zu verzichten:• Leitungswasser und Eiswürfel• Speiseeis • Obst, rohes Gemüse, Salat• Fleisch und Fisch, wenn es roh oder schlecht durchgebraten verzehrt wirdBeim Durchfall verliert unser Körper viel Flüssigkeit und Salze. Sollte der Durchfall mehrere Tage anhalten droht daher ein Flüssigkeitsmangel, der den Allgemeinzustand beeinträchtigen kann. Es ist daher trotz des Durchfalls auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Besonders abgestimmte Salzlösungen sind hierfür ideal. Lassen sich hierzu gerne von uns beraten und vereinbaren Sie einen kostenfreien Gesprächstermin.Bei folgenden Symptomen ist ein Arztbesuch anzuraten:• Blut oder Schleim im Stuhl• hohes Fieber, starke Schmerzen, häufiges Erbrechen und/oder Kreislaufprobleme• starker Durchfall, der länger als 48 Stunden anhält. Vor allen Dingen bei Kindern und älteren Menschen ist Vorsicht geboten.• Anzeichen eines hohen Flüssigkeitsverlust
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Was sind die Ursachen, Häufigkeit von Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist eine Allergie gegen Pollen, dem Blütenstaub von Gräsern, Pflanzen und Bäumen. Am häufigsten tritt Heuschnupfen daher während der Blühperiode der Pflanzen auf, also im Frühjahr und im Sommer. Bereits wenige Pollen können bei einem Allergiker eine starke Reaktion auslösen. Bei Heuschnupfen hält das Immunsystem Pollen für einen Krankheitserreger, der beseitigt werden muss. Dies passiert mit Antikörpern, die von unseren Abwehrzellen produziert werden. Diese wiederum sorgen dafür, dass eine Entzündungsreaktion abläuft und dies führt dann zu den typischen Beschwerden bei Heuschnupfen, wie• Schnupfen• juckende/tränende Augen• Niesattacken • Juckreiz im Hals, den OhrenOhren• Hautreaktionen• Schlafstörungen• KonzentrationsschwierigkeitenLeider neigen Allergien dazu, sich unbehandelt im Laufe der Zeit zu verschlimmern oder sich weiter auszubreiten, z.B. von der Nase auf die Bronchien (allergisches Asthma). Sollte man unter den typischen Symptomen leiden, ist der Kontakt zu einem Arzt sinnvoll, um die Ursache abzuklären und ggf. eine Therapie einzuleiten.Der erste Ansprechpartner ist der Hausarzt. Hier wird in der Regel die Krankengeschichte aufgenommen und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Ggf. ist die Weiterleitung zu einem Allergologen angezeigt. Dort kann ein Allergietest über die Haut (Pricktest) durchgeführt oder im Blut die Antikörper untersucht werden.
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