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Was sind die Ursachen, Häufigkeit von Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist eine Allergie gegen Pollen, dem Blütenstaub von Gräsern, Pflanzen und Bäumen. Am häufigsten tritt Heuschnupfen daher während der Blühperiode der Pflanzen auf, also im Frühjahr und im Sommer. Bereits wenige Pollen können bei einem Allergiker eine starke Reaktion auslösen. Bei Heuschnupfen hält das Immunsystem Pollen für einen Krankheitserreger, der beseitigt werden muss. Dies passiert mit Antikörpern, die von unseren Abwehrzellen produziert werden. Diese wiederum sorgen dafür, dass eine Entzündungsreaktion abläuft und dies führt dann zu den typischen Beschwerden bei Heuschnupfen, wie:• Schnupfen• juckende/tränende Augen• Niesattacken • Juckreiz im Hals, den OhrenOhren• Hautreaktionen• Schlafstörungen• KonzentrationsschwierigkeitenLeider neigen Allergien dazu, sich unbehandelt im Laufe der Zeit zu verschlimmern oder sich weiter auszubreiten, z.B. von der Nase auf die Bronchien (allergisches Asthma). Sollte man unter den typischen Symptomen leiden, ist der Kontakt zu einem Arzt sinnvoll, um die Ursache abzuklären und ggf. eine Therapie einzuleiten.Der erste Ansprechpartner ist der Hausarzt. Hier wird in der Regel die Krankengeschichte aufgenommen und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Ggf. ist die Weiterleitung zu einem Allergologen angezeigt. Dort kann ein Allergietest über die Haut (Pricktest) durchgeführt oder im Blut die Antikörper untersucht werden.Heuschnupfen ist eine der häufigsten allergischen Erkrankungen, insbesondere in Industrieländern. Es wird geschätzt, dass etwa 20 % der Bevölkerung in den USA und Europa an Heuschnupfen leiden.
FRAG DIE APOTHEKE - Allergie
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Was sind Periodenschmerzen? Was verstärkt und lindert diese?

Bei Periodenschmerzen handelt es sich um Schmerzen, die bei menstruierenden Frauen während ihrer Periode auftreten. Dabei handelt es sich um krampfartige Bauchschmerzen im Unterleib. Die Schmerzen entstehen, da der Körper die Gebärmutterschleimhaut, die für ein befruchtetes Ei vorgesehen war, abstößt, wenn sich kein Ei einnistet. Manchmal können diese Schmerzen bis in den Rücken ausstrahlen. Zusätzlich zu den Schmerzen klagen manche Frauen über Übelkeit, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, allgemeines Unwohlsein und Stimmungsschwankungen.Bis zu einem gewissen Punkt sind Regelschmerzen normal. Generell sollten die Schmerzen nach 2-3 Tagen abgeklungen sein. Die Periode dauert bei den meisten Frauen 2-5 Tage. Dies ist aber auch davon abhängig, ob beispielsweise die Anti-Baby-Pille eingenommen wird. Wenn man Schmerzen hat, die in der Dauer und Intensität anders sind als sonst oder auch wenn man Schmerzen außerhalb der Periode hat sowie wenn man durch die Schmerzen im Alltag stark eingeschränkt ist, sollte man sich gynäkologisch vorstellen.Ungesunde Ernährung sowie mangelnde Bewegung, Stress, Alkohol und Schlafmangel können die Beschwerden während der Periode verschlimmern. Im gleichen Maße können eine gesund Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf, ausreichende Wasserzufuhr oder warme Tees (z.B. Kamille) sowie Entspannungsverfahren die Regelbeschwerden lindern.Auch eine Wärmflasche sowie die Einnahme von Magnesium sowie ggf. auch die regelmäßige Einnahme von Mönchspfeffer können helfen. Bei starken Schmerzen kann auch die Einnahme von Schmerzmitteln sinnvoll sein. Unsere Experten beraten Sie gerne!
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Was ist Endometriose und was hilft Patientinnen weiter?

Bei der Endometriose handelt es sich um eine Erkrankung, die Mädchen und Frauen relativ häufig betrifft. Endometriose bezeichnet gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, die in aber auch außerhalb der Gebärmutter auftreten können, z.B. an den Eierstöcken oder am Darm.Diese sogenannten "Endometriose-Herde" wachsen während des Monatszyklus wie die Gebärmutterschleimhaut, so dass es im gesamten Bauchraum während der Menstruation zu krampfartigen Schmerzen kommen kann. Da sie bei jeder Menstruation auch bluten, aber nicht abfließen können, können sogenannte "Blut-Zysten" oder Verklebungen und Entzündungen entstehen. Wenn die Eierstöcke oder die Eileiter betroffen sind, kann die Fruchtbarkeit eingeschränkt sein.Typische Symptome der Endometriose sind: mit der Menstruation einhergehende starke krampfartige Schmerzen, auch Rückenschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Stuhlgang, bzw. Wasserlassen, unerfüllter Kinderwunsch. Da es für Unterleibsschmerzen viele verschiedene Ursachen geben kann, ist die Diagnose manchmal schwierig. Außerdem denken manche Frauen, dass starke Schmerzen während der Periode normal seien und ertragen diese. Häufig wird eine Endometriose auch erst diagnostiziert, wenn ein unerfüllter Kinderwunsch besteht.Wiederkehrende starke Beschwerden können allltägliche Aufgaben in allen Lebensbereichen sehr erschweren und auch zu depressiven Verstimmungen führen. Wichtig ist daher eine gute ärztliche Betreuung.Zur Linderungen der Beschwerden kann medikamentös mit Schmerztabletten sowie hormonellen Verhütungsmitteln, anderen Hormonpräparaten oder naturheilkundlichen Wirkstoffen ein Therapieversuch unternommen werden. Eine Alternative dazu ist ein Operation, bei der versucht wird alle Endometriose-Herde zu entfernen. Zusätzlich können auch Entspannungsverfahren, Akupunktur sowie Bewegung und eine gesunde Ernährung helfen. Sprechen Sie unsere Experten individuell an - wir beraten Sie gern persönlich.
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Wechseljahre: Welche Beschwerden gibt es?

Die Wechseljahre werden auch Klimakterium genannt und sie bezeichnen den Abschnitt der hormonellen Umstellung am Ende der fruchtbaren Lebensphase von Frauen. In der Regel können erste Anzeichen (z.B. unregelmäßige Zyklen) zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr auftreten. Durchschnittlich beginnen die Wechseljahre mit ca. 51 Jahren. Dem weiblichen Körper fehlt während der Wechseljahre zunehmend das Hormon Östrogen. Bei starken Beschwerden kann daher eine Hormonersatztherapie die Beschwerden lindern.In einer US-Studie wurde eine durchschnittliche Dauer von 7,4 Jahren herausgefunden. Die Dauer ist aber von Frau zu Frau sehr verschieden. Es gibt die Prämenopause (schwache und unregelmäßige Blutungen, ab ca. 45 Jahren), die Menopause (Zeitraum der letzten Periode plus 12 Monate ohne Blutung, ca. 51 Jahre) und die Postmenopause (12 Monate nach der Menopause, ab dem Zeitpunkt ist keine Schwangerschaft mehr möglich).Typische Beschwerden während der Wechseljahre sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Zwischenblutungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, psychische Beschwerden und Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen.Prinzipiell ist eine Behandlung der Wechseljahre nicht nötig. Wenn Sie aber unter starken Beschwerden leiden können pflanzliche Wirkstoffe oder eine Hormonersatztherapie in Frage kommen. Auch Entspannungsverfahren und ein gesunder Lebensstil helfen die Symptome zu lindern. 
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Was sind Chlamydien?

Chlamydien sind Bakterien, die hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen werden und Entzündungen verursachen können. Chlamydien-Infektionen gehören zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Diese Bakterien können sich im Sperma, dem Vaginalsekret und dem Urin befinden, sowie die Schleimhäute der Vagina, der Harnröhre, des Gebärmutterhalses und des Enddarms besiedeln. Über ungeschützten Vaginal- oder Analverkehr können die Bakterien über die Schleimhäute übertragen werden. Bei Oralverkehr können sie auch den Rachen und die Mundschleimhaut befallen. Dort lösen sie in der Regel allerdings keine Erkrankung aus. Chlamydien lösen häufig keine oder nur sehr geringe Symptome aus. 80 Prozent aller infizierten Frauen sind beschwerdefrei. Unter den infizierten Männern sind es rund 50 Prozent. Beim Verdacht auf eine Infektion kann ein Chlamydien-Test Sicherheit verschaffen.Typische Symptome sind vaginaler Ausfluss, starker Juckreiz und Brennen oder gar Schmerzen beim Urinieren. Auch kann eine Infektion mit Schmerzen beim Vaginal- oder Analverkehr einhergehen. Bei einer Entzündung des Enddarms kann es selten auch zu durchfallähnlichen Beschwerden und Ausschlag kommen. Die Symptome treten meist 1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung auf.Chlamydien lassen sich bereits wenige Tage nach einer Übertragung im Labor nachweisen. Bei einem Verdacht auf eine Chlamydien-Infektion sollte auf jeden Fall eine ärztliche Abklärung (Gynäkologen/Urologen) erfolgen. Mit einer Antibiotikatherapie ist diese Infektion, wenn sie frühzeitig gestartet wird, gut behandelbar. Sexualpartner/-innen sollten in der Regel mit behandelt werden.Für Intimfragen können Sie ganz diskret unsere Beratung nutzen.
FRAG DIE APOTHEKE - Hämorrhoiden
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Wie senke ich einen hohen Cholesterinwert?

Auch wenn unser Körper Cholesterin braucht, führt zu viel Cholesterin zu ernsthaften Erkrankungen. Überschüssiges Cholesterin lagert sich in den Blutgefäßen ab und führt zu Gefäßverkalkungen, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall.Mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung (Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Fisch), Verzicht auf Nikotin und Alkohol sowie mit Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel, z.B. in Lachs- oder Leinöl kann versucht werden, den Cholesterinwert natürlich zu senken.Manchmal genügt bereits die Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Hilft dies nicht, gibt es Medikamente (z.B. Statine) die den Cholesterinwert senken. Die Therapie richtet sich nach dem individuellen Risiko des Patienten / der Patientin. Wenn ein hohes Risiko vorliegt (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas), dann sollte ab einem LDL-Cholesterin-Wert über 70mg/dl ein Cholesterinsenker eingenommen werden. Liegen keine anderen Risikofaktoren sollte der LDL-Cholesterin-Wert unter 115mg/dl liegen. Prinzipiell gilt: Je niedriger die LDL-Cholesterin-Werte, desto niedriger das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.Vor Therapiebeginn sollten die Blutfette in einem Abstand von 1-12 Wochen zweimal bestimmt werden. Nach Beginn der Therapie sollten die Werte 8-12 Wochen später kontrolliert werden. Ist der Zielwert erreicht, genügt eine Messung 1x / Jahr. Der Cholesterinwert kann abhängig von der Ernährung und der Bewegung schwanken. Daher sollten die Blutfette nüchtern gemessen werden.
FRAG DIE APOTHEKE - Cholesterin
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Wofür stehen THC und CBD und wie wirken diese Stoffe?

Cannabis enthält rund 60 unterschiedliche Inhaltsstoffe. Die bekanntesten Wirkstoffe sind die beiden Cannabinoide THC und CBD. Darüber hinaus enthält Cannabis aber auch unterschiedliche Terpene, wie Myrcen, Limonen und Humulen. Die Kombination der Inhaltsstoffe sind für das Wirkungsspektrum der Cannabis-Pflanze verantwortlich. Aus diesem Grunde gibt es viele unterschiedliche Cannabis Sorten (Strains), die aber alle den Arten Cannabis Sativa oder Cannabis Indica zugeordnet werden können.THC steht für Tetrahydrocannabinol. Dieses Cannabinoid ist aufgrund seiner psychotropen Wirkung für die Einstufung als Betäubungsmittel verantwortlich. THC erzeugt die berauschende Wirkung von Cannabis.Darüber hinaus hat THC aber auch diverse medizinische Wirkungen:schmerzstillend und entzündungshemmendentspannend und sedierendappetitanregendvermindert Übelkeit und ErbrechenCBD steht für Cannabidiol. CBD ist ebenfalls psychoaktiv, hat aber keine berauschenden Eigenschaften. In diversen Artikeln über CBD wird oftmals behauptet, dass dieser Inhaltsstoff nicht psychoaktiv ist. Dies ist allerdings nicht korrekt. CBD ist als Gegenspieler von THC bekannt und wird nicht als Betäubungsmittel eingestuft. Seine Wirkungen sind:schmerzstillend und entzündungshemmendangstlösendvermindert Übelkeit und Erbrechenkrampflösendantidepressiv / antipsychotischFür den medizinischen Einsatz und die Erzeugung der gewünschten Wirkung ist die Zusammensetzung der gesamten Cannabispflanze entscheidend. Man spricht hier vom sogenannten Vollspektrum.  
FRAG DIE APOTHEKE - Cannabis
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