Allgemeine Nutzungsbedingungen der FDA FragDieApotheke GmbH durch Unternehmen

Allgemeine Nutzungsbedingungen der FDA FragDieApotheke GmbH für Apotheken und Unternehmen

Stand: Juli 2026

Die FDA FragDieApotheke GmbH, Nordstraße 102 D, 52353 Düren (nachfolgend „FDA“ oder „Wir“) freut sich, eine Plattform anzubieten, auf der Apotheken mit Sitz in Deutschland (nachfolgend „Apotheker“) sowie Unternehmen (nachfolgend „Unternehmen“; Apotheker und Unternehmen im Folgenden gemeinsam auch „Kunde“) Informationen und Leistungen bereitstellen können.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Website frag-die-apotheke.de einschließlich ihrer Subdomains (z. B. cockpit.frag-die-apotheke.de) und Unterseiten, für die Buchungs-Website apotheken-contactcenter.de sowie für sämtliche Dienstleistungen von FDA gegenüber dem Kunden, die auf anderem Wege (z. B. E-Mail, schriftlich oder (fern)mündlich) angeboten bzw. vereinbart werden. Mit seiner Registrierung zu der Plattform FRAG DIE APOTHEKE erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

1. Geltungsbereich und Definitionen

a) FDA bietet unter frag-die-apotheke.de eine dialogbasierte Gesundheitsplattform (nachfolgend „Plattform“) an, auf der der Kunde den Plattformnutzern (nachfolgend „Nutzer“) Informationen und Leistungen im Zusammenhang mit den Themen der digitalen Apotheke bereitstellen kann.

b) Diese AGB gelten für Vertragsabschlüsse mit Unternehmern mit Sitz in Deutschland. Ein Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

c) Ein Vertrag über den Verkauf von Produkten und Leistungen kommt ausschließlich zwischen dem Kunden (Apotheke oder Unternehmen) und dem Nutzer zustande; FDA wird ausdrücklich nicht Vertragspartei.

d) Im Verhältnis zu FDA wird mit dem Kunden ein Nutzungsvertrag über die Plattform geschlossen.

e) Von diesen AGB abweichende Regelungen und Geschäftsbedingungen des Kunden finden nur dann Anwendung für das Vertragsverhältnis zwischen FDA und dem Kunden, soweit FDA diese schriftlich oder in Textform bestätigt.

2. Leistungsumfang der FDA

Die Leistungen von FDA gegenüber dem Kunden bestehen insbesondere in der 24/7-Gesundheitsberatung über ein Chat-Widget zu Produkten und Leistungen des Kunden. Dies beinhaltet eine Verlinkung aus der Beratung von FDA auf den eigenen Apotheken-Shop oder auf im Vorfeld abzusprechende Shop-Anbieter.

Einzelheiten zu Art und Umfang der vertraglichen Leistungen ergeben sich aus der aktuellen Leistungsbeschreibung der einzelnen Leistungspakete bzw. aus dem individuellen Angebot.

3. Buchung von FDA für Apotheken

a) Für die Nutzung von FDA kann der Apotheker ein Angebot für die Integration des Chat-Widgets von FRAG DIE APOTHEKE auf seinen Apotheken-Websites beantragen. Alternativ ist eine direkte Bestellung über die dafür eingerichtete Website apotheken-contactcenter.de möglich. Hierbei ist für jedes seiner Apothekenprofile ein eigenes Vertragsverhältnis erforderlich. Mit der Annahme des Angebotes oder der direkten Online-Bestellung kommt zwischen dem Apotheker und FDA ein Vertrag über die Nutzung unter Einbeziehung dieser AGB zustande.

Die Buchung erfolgt über unsere dafür eingerichtete Website in folgenden Schritten:

(i) Öffnung des Bestellformulars
(ii) Eingabe der Kontaktinformationen des Inhabers und der Rechnungsadresse
(iii) Bestätigung der verbindlichen Buchung durch Klick auf den Button „verbindlich buchen“

Die Rechnungsadresse entspricht der gebuchten Apotheke, sofern nichts anderes abgesprochen wird.

b) Für die Erstellung des Apotheken-Kontos in unserem Apotheken-Cockpit müssen der Name und die E-Mail-Adresse korrekt angegeben werden.

c) Der Apotheker hat keinen Anspruch auf Zulassung zu der Plattform, wenn er die Inhaberschaft nicht plausibel belegen kann.

d) Es ist nur Apothekeninhabern gestattet, eine verbindliche Buchung durchzuführen. Andere Unternehmer sind von den Leistungen der FDA für Apotheken ausgeschlossen. Die FDA wird fortlaufend die vorgenannte Berufsgruppenzugehörigkeit des Apothekers prüfen, der Apotheker ist nachweispflichtig.

e) Sollte das Apothekenprofil nicht vorhanden sein oder durch einen anderen Apotheker gepflegt werden (z. B. bei Verkauf), kann der Apotheker die Inhaberschaft über unseren Support beantragen.

f) Es ist Verbrauchern oder anderen Unternehmen nicht gestattet, eine Buchung von FDA für Apotheken für ihre Website durchzuführen.

g) Der Apotheker ist verpflichtet, die Daten in dem Apotheken-Konto zu aktualisieren, sofern sich diese ändern.

h) Die Zugangsdaten zu dem Apotheken-Konto sind geheim zu halten.

i) FDA behält sich vor, Apotheken-Konten, deren Registrierung nicht vollständig abgeschlossen wurde, nach Ablauf von 12 Wochen zu löschen. Auch Apotheken-Konten, deren Leistungspakete durch Ablauf der Laufzeit oder durch Kündigung beendet sind, werden gelöscht. Vor der Löschung der Apotheken-Konten weist FDA den Apotheker auf die bevorstehende Löschung hin und gibt ihm eine angemessene Frist, die Registrierung zu vervollständigen oder das Leistungspaket für das Apotheken-Konto zu verlängern. Sofern gesetzliche Aufbewahrungsfristen bestehen oder FDA ein berechtigtes Interesse daran hat, werden die Daten der Apotheke auch nach der Löschung des Apotheken-Kontos gespeichert.

j) FDA stellt dem Apotheker den Zugriff auf das Apotheken-Cockpit während der Vertragslaufzeit der gebuchten Leistungspakete zur Verfügung. Das Apotheken-Cockpit wird auf Servern betrieben, und der Apotheker erhält den Zugriff über den Webaccess mit einem gängigen Browser.

k) Jede, auch vertragswidrige und sonst unberechtigte Verwendung der Zugangsdaten und des Apotheken-Cockpits gilt im Verhältnis zu FDA als Verwendung im Auftrag des Apothekers, außer, soweit dieser die unberechtigte Verwendung nicht zu vertreten hat.

l) Erlangt der Apotheker Kenntnis von einem unberechtigten Zugriff auf Zugangsdaten oder seine Apotheken im Apotheken-Cockpit, wird er FDA unverzüglich in Text- oder Schriftform informieren und betroffene Zugangsdaten ändern oder ändern lassen.

4. Gebühren

a) Der Kunde zahlt an FDA eine Gebühr für die Nutzung der Plattform. Die Höhe der Gebühren und der Turnus der Zahlung (z. B. einmalig oder monatlich) richten sich bei Apotheken nach der jeweils zum Zeitpunkt der Registrierung aktuellen Gebühren-Übersicht des Leistungspakets und bei Unternehmen nach dem individuellen Angebot.

b) Alle Gebühren verstehen sich in Euro zuzüglich der jeweils gültigen Umsatzsteuer.

c) Einmalig anfallende Gebühren sind sofort zur Zahlung fällig. Monatliche Gebühren werden als Vorschussleistung zu Beginn der Vertragslaufzeit für die gesamte Vertragslaufzeit fällig. Dem Kunden stehen für die Zahlung der Gebühren die von FDA angebotenen Zahlungsmethoden (Kreditkarte oder Lastschrift) zur Verfügung. Gegebenenfalls anfallende Zusatzkosten für einen fehlgeschlagenen Forderungseinzug sind vom Kunden zu tragen.

d) FDA stellt dem Kunden die angefallenen Gebühren in dem vereinbarten Turnus in Rechnung. Die Rechnung wird an die im Konto angegebene Rechnungs-E-Mail-Adresse elektronisch übermittelt. Der Kunde kommt ohne weitere Mahnung nach Ablauf von einem Monat nach Zugang der Rechnung in Verzug.

5. Buchung von FDA für Unternehmen

a) Für die Nutzung von FDA kann das Unternehmen ein Angebot für die Integration des Chat-Widgets von FRAG DIE APOTHEKE auf seinen Marken-Websites beantragen.

b) Mit der Annahme des Angebotes kommt zwischen dem Unternehmen und FDA ein Vertrag über die Nutzung unter Einbeziehung dieser AGB zustande.

c) Für die Erstellung eines Kontos in unserem Cockpit müssen der Name und die E-Mail-Adresse der verantwortlichen Person korrekt angegeben werden.

d) Das Unternehmen hat keinen Anspruch auf Erstellung eines Angebotes. FDA behält sich das Recht vor, Unternehmen abzulehnen.

e) Die Regelungen zur Aktualisierung und Geheimhaltung der Konto- und Zugangsdaten, zur Zurechnung ihrer Verwendung, zur Meldung unberechtigter Zugriffe sowie zur Löschung von Konten (Ziffer 3 g bis 3 l) gelten für das Unternehmen und sein Konto entsprechend.

6. Verfügbarkeit

a) Die Verfügbarkeit des Chat-Widgets kann von FDA aus Gründen der Sicherheit, Integrität oder Funktionsfähigkeit der Plattform insgesamt oder einzelner Teile vorübergehend eingeschränkt werden. Insbesondere betrifft dies auch die Beschränkung für die Durchführung von Wartungsarbeiten.

b) Sofern die eingeschränkte Verfügbarkeit für FDA absehbar oder planbar ist, wird FDA den Kunden rechtzeitig im Voraus darüber informieren und die berechtigten Interessen des Kunden dabei angemessen berücksichtigen.

c) Im Falle von unvorhersehbaren Störungen der Verfügbarkeit wird FDA den Kunden in geeigneter Form informieren.

7. Rechte und Pflichten des Kunden

a) Der Kunde übergibt FDA Informationen zu seinen Produkten und Services. Dies kann schriftlich per E-Mail oder durch Einstellung von Informationen im Cockpit erfolgen.

b) Der Kunde darf nur zutreffende Informationen zu seinen Produkten und Services zur Verfügung stellen. Der Kunde darf keine Leistungen versprechen, die er nicht anbietet.

c) Der Kunde hat bei der Bereitstellung der Informationen sicherzustellen, dass keine Rechte Dritter verletzt werden und diese rechtmäßig sind. Insbesondere darf der Kunde für die Informationen nur solche Texte, Bilder und andere Darstellungen verwenden, die er selbst erstellt hat oder an denen er ein Nutzungsrecht erworben hat, das auch die Bereitstellung in der Beratung durch FDA umfasst. Bei einer etwaigen Verletzung von Rechten Dritter stellt der Kunde FDA nach Maßgabe von nachfolgender Ziffer 12 frei.

d) Der Kunde ist verpflichtet, die übermittelten Informationen an FDA aktuell zu halten. FDA übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Hierfür ist allein der Kunde verantwortlich.

8. Sperrung und Löschung

a) FDA ist berechtigt, einzelne Informationen zu sperren bzw. zu löschen, wenn FDA der Auffassung ist, dass der Inhalt der Information gegen Gesetze, die guten Sitten oder diese AGB verstößt. FDA berücksichtigt bei der Wahl der Maßnahmen die berechtigten Interessen des Kunden.

b) Ergibt sich aufgrund tatsächlicher Anhaltspunkte der Verdacht, dass die Zugangsdaten des Kunden missbraucht oder vertragswidrig genutzt werden, ist FDA berechtigt, den Zugang zu sperren und dem Kunden neue Zugangsdaten bereitzustellen. Dabei wird FDA die berechtigten Interessen des Kunden angemessen berücksichtigen.

c) Erfüllt der Kunde eine fällige Zahlungsverpflichtung gegenüber FDA nicht, so ist FDA nach vorheriger Abmahnung berechtigt, das Konto des Kunden so lange zu sperren, bis die fällige Forderung erfüllt wird. Dabei wird FDA die berechtigten Interessen des Kunden angemessen berücksichtigen.

9. Laufzeit und Kündigung

a) Die Laufzeit des Vertrages bestimmt sich nach dem gültigen Leistungspaket bzw. dem individuellen Angebot. Umfasst der Vertrag eine auf Dauer angelegte wiederkehrende Leistung, verlängert sich dieser nach Ablauf der Vertragslaufzeit automatisch um weitere 12 Monate, sofern der Kunde den Vertrag über einzelne oder alle Leistungspakete nicht rechtzeitig kündigt.

b) Der Kunde kann diesen Nutzungsvertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen. Für die Kündigung ist eine formlose E-Mail an support@frag-die-apotheke.de ausreichend. Eine Kündigungsbestätigung wird innerhalb von 2 Arbeitstagen zugesichert.

c) FDA ist berechtigt, den Nutzungsvertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der Vertragslaufzeit zu kündigen.

d) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die Änderung der Leistungen von Dritten oder ein geänderter Stand der Technik einer Erbringung der vertraglichen Leistungen von FDA bis zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit entgegenstehen.

e) Hat der Apotheker mehrere Apothekenprofile gebucht, handelt es sich hierbei um jeweils eigenständige Verträge mit einer eigenen Laufzeit und Kündigung. Entsprechendes gilt, wenn ein Unternehmen mehrere Leistungspakete oder Marken-Websites gebucht hat.

10. Datenschutz

Für die Anbahnung und Durchführung des Vertragsverhältnisses verarbeiten wir personenbezogene Daten des Vertragspartners zum Zwecke der Angebots- und Rechnungslegung, insbesondere den Namen des Inhabers, den Namen des Ansprechpartners, die E-Mail-Adresse und die Rechnungsadresse. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Anbahnung und Durchführung des Vertrages). Weitere Hinweise zum Datenschutz von FDA finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter frag-die-apotheke.de/datenschutz.

11. Haftungsbeschränkung

a) Eine Haftung von FDA auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund – tritt nur ein

i. bei Nichtvorhandensein einer etwaig garantierten Beschaffenheit;
ii. bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
iii. wenn der Schaden auf einer schuldhaften Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht) beruht. Der Begriff Kardinalpflicht beschreibt abstrakt solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf; sowie
iv. wenn der Schaden auf grobe Fahrlässigkeit oder auf Vorsatz von FDA zurückzuführen ist.

b) Bei Verletzung einer Kardinalpflicht (Abs. a lit. iii) ist die Haftung – soweit der Schaden lediglich auf einfacher Fahrlässigkeit beruht – beschränkt auf den typischerweise entstehenden, vorhersehbaren Schaden, wobei die Haftung für Datenverlust auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt ist, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.

c) Die Haftungsbeschränkungen gem. Abs. a und Abs. b gelten sinngemäß auch für FDAs Mitarbeiter und Beauftragte.

d) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt durch diese Vorschrift unberührt.

e) Eine über die vorgenannten Abs. a – d hinausgehende Haftung besteht nicht.

f) Die vertraglichen Haftungsansprüche, soweit sie hiernach beschränkt werden, verjähren nach einem Jahr.

g) Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, einen Versicherungsschutz mit ausreichender Deckungssumme zu erlangen und aufrechtzuerhalten, der die angebotenen Produkte, die Nutzer, die Leistung und die eingebrachten Gegenstände schützt. FDA haftet nicht für Schäden, die sich aus dem Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Nutzer oder in dessen Zusammenhang ergeben.

h) FDA haftet nicht für die Funktionsfähigkeit von Netzen, Leitungen, Diensten oder Rechnern von Dritten, die nicht in ihrem Einflussbereich stehen, sowie für unverschuldete Stromausfälle und sonstige Fälle höherer Gewalt.

12. Freistellung

Der Kunde stellt FDA von sämtlichen Ansprüchen frei, die andere Apotheken, Unternehmen oder sonstige Dritte gegenüber FDA wegen der Verletzung ihrer Rechte durch die von dem Kunden erstellten Informationen auf der Plattform geltend machen. Der Kunde übernimmt die Kosten, die FDA durch die notwendige Rechtsverteidigung (z. B. gesetzliche Anwalts- und Gerichtskosten) gegen diese Ansprüche entstehen. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Der Kunde ist verpflichtet, FDA bei der Prüfung und Verteidigung zu unterstützen und insbesondere die dafür erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.

13. Leistungspaket

Das aktuelle Leistungspaket ist auf apotheken-contactcenter.de beschrieben.

Es gilt das Leistungspaket, das zum Zeitpunkt der Buchung Bestand hat. FDA bleibt das Recht vorbehalten, das gebuchte Leistungspaket zu erweitern. Während einer bestehenden Vertragslaufzeit entstehen bei einer Erweiterung des Funktionsumfangs keine zusätzlichen Kosten. Eine Kostenerhöhung im Zuge der automatischen Vertragsverlängerung muss von FDA 4 Wochen vor Vertragsverlängerung ausgesprochen werden. Hierfür ist eine E-Mail an den Kunden ausreichend. Bei einer kommunizierten Kostenerhöhung durch FDA hat der Kunde das Recht, den Vertrag bis zum Zeitpunkt der automatischen Verlängerung zu kündigen.

14. Schlussbestimmungen

a) Es gilt deutsches Recht.

b) Das UN-Kaufrecht (CISG) ist ausgeschlossen.

c) Bei Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten anlässlich dieses Vertrages ist ausschließlicher Gerichtsstand Köln.

d) Die Aufrechnung mit anderen als unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen ist ausgeschlossen.

e) Die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts, das nicht auf einem Recht aus diesem Vertrag beruht, ist ausgeschlossen.

f) Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt. Entsprechendes gilt, wenn sich bei Durchführung des Vertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke ergeben sollte.