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Wie wirksam ist die "Pille danach"?

Die Wirksamkeit der „Pille danach“ hängt stark davon ab, wann du sie einnimmst und welchen Wirkstoff sie enthält: Levonorgestrel: – Innerhalb von 24 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr ist sie am effektivsten – etwa 95% Wirksamkeit. – Nach 48 Stunden liegt die Wirksamkeit bei etwa 85%. – Bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr schwankt die Wirksamkeit zwischen 58% und 89%. Ulipristalacetat: – Bis zu 120 Stunden (5 Tage) nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr bleibt sie etwa 98% wirksam. – Die Wirksamkeit von Ulipristalacetat ist weniger zeitabhängig als die von Levonorgestrel. Es ist wichtig, dass du die „Pille danach“ so schnell wie möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr einnimmst, um die beste Wirksamkeit zu erreichen. Bitte beachte, dass wir hier nur allgemeine Informationen bereitstellen können. Bei Unsicherheiten kannst Du uns gerne rund um die Uhr kontaktieren. Nutze einfach unseren Chat.
Eine Strichzeichnung einer Blisterpackung mit Pillen neben einem Kreis mit zwei Spermien auf einem hellen abstrakten Hintergrund – symbolisiert die Apothekenberatung von Gesundheitsexperten.
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Wie übertragen sich Läuse?

Die Übertragung von Kopfläusen erfolgt primär durch direkten Kopf-zu-Kopf-Kontakt, was besonders unter Kindern während des Spielens oder in Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen häufig vorkommt. Die weit verbreitete Annahme, dass Läuse durch Gegenstände wie Kämme, Hüte oder Kopfkissen übertragen werden können, ist in der Praxis eher selten und erfolgt nur unter bestimmten Umständen schnell nach dem Kontakt mit einer infizierten Person. Um die Übertragung von Läusen zu minimieren, ist es wichtig, engen Kopfkontakt zu vermeiden, insbesondere in Risikogruppen wie Kindern und Jugendlichen. Lange Haare sollten gebunden oder geflochten werden, um die Kontaktfläche zu reduzieren. Außerdem ist eine schnelle und gründliche Behandlung von Kopfläusen entscheidend, um die Ausbreitung in Gemeinschaftseinrichtungen zu verhindern. Es empfiehlt sich, bei einem Ausbruch umgehend mit der Behandlung zu beginnen und alle betroffenen Personen sowie deren direkte Kontakte zu behandeln. Trotz der Möglichkeit einer Übertragung durch Gegenstände, ist diese eher unwahrscheinlich, da Läuse stark an Haaren haften und selten von selbst abfallen. Dennoch sollten Gegenstände, die in direktem Kontakt mit dem Kopf waren, gereinigt oder isoliert werden, um jede Möglichkeit einer Übertragung auszuschließen. Dies umfasst das Waschen von Kleidung und Bettwäsche bei hohen Temperaturen (sofern möglich bei mindestens 60°C) sowie das Reinigen von Haarbürsten und anderen persönlichen Gegenständen.
Schwarz-weiße Illustration einer Sprühflasche und eines feinzinkigen Kamms mit einem durchgestrichenen Laussymbol, das die Vorbeugung oder Behandlung von Kopfläusen darstellt – ideal für die Apothekenberatung zu wirksamen Lösungen.
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Wie kann ich Kopfläusen vorbeugen?

Um Kopfläuse effektiv vorzubeugen, ist es wichtig, regelmäßige Haarkontrollen durchzuführen, insbesondere bei Kindern, die Schulen oder Kindergärten besuchen, wo Läuse häufiger vorkommen können. Eine gründliche Inspektion mit einem Läusekamm ist entscheidend, da Läuse von Kopf zu Kopf übertragen werden, besonders wenn Kinder eng zusammen spielen. Praktische Maßnahmen wie das Flechten oder Hochbinden der Haare können zusätzlich helfen, den direkten Haarkontakt zu minimieren und so die Übertragungschancen zu reduzieren. Obwohl einige vorbeugende Produkte auf dem Markt sind, fehlen oft stichhaltige Beweise für ihre Wirksamkeit, was bedeutet, dass sie nicht unbedingt eine zuverlässige Verteidigung bieten. Die beste Vorbeugung besteht darin, frühzeitig und aufmerksam zu sein, um einen Befall zu erkennen und schnell zu behandeln. Haarsprays oder das Färben der Haare als vorbeugende Maßnahmen sind laut aktuellen Studien nicht effektiv gegen Läuse. Eine schnelle und konsequente Behandlung von Läusen ist ebenfalls entscheidend, um eine Ausbreitung in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas zu verhindern. Durch die Aufklärung über Läuse, regelmäßige Inspektionen und das Vermeiden von engem Kopfkontakt können Befälle frühzeitig erkannt und effektiv behandelt werden, was eine Ausbreitung in der Gruppe verhindert.
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Wie kann ich Läuse effektiv behandeln?

Bei der Bekämpfung von Kopfläusen gibt es unterschiedliche Methoden, insbesondere chemisch und physikalisch wirkende Produkte. Chemische Mittel wirken oft schneller, indem sie direkt das Nervensystem der Läuse angreifen. Allerdings können sie Hautreizungen verursachen und es besteht das Risiko der Resistenzentwicklung. Physikalisch wirkende Produkte, wie solche auf Basis von Silikonölen, ersticken die Läuse, indem sie deren Atemöffnungen blockieren. Diese Methode ist hautfreundlicher und reduziert das Risiko von allergischen Reaktionen oder Resistenzen. Bei der Wahl der Behandlungsmethode sollten individuelle Faktoren wie Hautempfindlichkeit und Alter berücksichtigt werden. Die physikalische Methode reduziert das Risiko von Hautirritationen und allergischen Reaktionen und ist zudem weniger anfällig für die Entwicklung von Resistenzen gegen die Behandlung, da keine biochemische Wirkung auf die Läuse ausgeübt wird. Die Anwendung solcher Produkte ist einfach: Das Mittel wird auf das trockene Haar aufgetragen, sorgfältig eingearbeitet und nach einer bestimmten Einwirkzeit ausgewaschen. Ein gründliches Auskämmen mit einem Nissenkamm nach der Behandlung hilft, abgestorbene Läuse und Nissen effektiv zu entfernen. Für eine umfassende Behandlung wird empfohlen, den Behandlungsprozess nach etwa einer Woche zu wiederholen, um nachgeschlüpfte Läuse, die nach der ersten Anwendung überlebt haben könnten, zu beseitigen. Darüber hinaus ist es wichtig, auch die Umgebung wie Bettwäsche und Kleidung zu behandeln, um eine Reinfektion zu verhindern. Physikalische Läusemittel bieten damit eine wirksame und sichere Methode zur Bekämpfung von Kopfläusen, insbesondere für Personen, die empfindlich auf chemische Behandlungen reagieren könnten.
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Sind Läusemittel für Schwangere sicher?

In der Schwangerschaft und Stillzeit besteht eine erhöhte Vorsicht bei der Auswahl von Medikamenten und Behandlungen, da einige Inhaltsstoffe potenziell schädliche Auswirkungen auf das Ungeborene oder gestillte Kind haben könnten. Läuse sind zwar lästig, aber sie stellen keine gesundheitliche Bedrohung dar, die mit schweren Erkrankungen assoziiert ist. Die effektive Behandlung und Kontrolle von Kopfläusen ist jedoch wichtig, um Unannehmlichkeiten und mögliche Hautinfektionen durch Kratzen zu vermeiden. Darüber hinaus ist es in der Familie wichtig zu verhindern, dass man sich gegenseitig infiziert. Für Schwangere und Stillende wird generell von der Verwendung aggressiver chemischer Läusemittel abgeraten. Stattdessen empfiehlt sich die Anwendung milderer Substanzen wie Dimeticon, das nicht von der Haut absorbiert wird und aufgrund seiner physikalischen Wirkweise agiert. Dimeticon legt sich um die Läuse und erstickt sie, ohne chemisch auf den menschlichen Körper einzuwirken. Dies macht es zu einer sicheren Option für die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit. Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, vor Beginn einer Behandlung mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu halten, insbesondere wenn es um die Anwendung von Medikamenten oder spezifischen Behandlungen in der Schwangerschaft geht. Der Arzt kann individuell sicherstellen, dass die gewählte Methode sicher für Mutter und Kind ist. Produkte wie das NYDA® Läusespray, das Dimeticon enthält, werden als geeignet für Schwangere betrachtet, wenn keine anderen Gesundheitsbedenken vorliegen. Es wird empfohlen, solche Produkte unter Beachtung der Packungsbeilage und nach Rücksprache mit einem Mediziner zu verwenden.
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Akute Bronchitis: Wie ensteht sie woran erkenne ich diese?

Bei einer akuten Bronchitis sind die unteren Atemwege entzündet. Symptome sind: trockener Hustenreiz, Schnupfen, Fieber, Gliederschmerzen, Heiserkeit, Müdigkeit, im weiteren Verlauf entsteht produktiver Husten. Eine Bronchitis entsteht meist durch Viren. Häufig geht der Bronchitis eine Erkrankung der oberen Atemwege voraus mit Symptomen wie Halsschmerzen oder Schnupfnase. Da eine COVID-19 Infektion ähnliche Symptome hervorrufen kann, sollten Sie sich nach vorheriger Anmeldung ärztlich vorstellen und testen lassen. Im Gegensatz zu der akuten Bronchitis, die in der Regel nach 1-2 Wochen ausheilt, sind bei der chronischen Bronchitis die Bronchien dauerhaft entzündet und der Husten hält über mindestens 3 Monate in 2 aufeinanderfolgenden Jahren an. Häufig wird eine chronische Bronchitis durch Nikotin und andere Schadstoffe begünstigt. Um eine Bronchitis vorzubeugen kann es, neben dem Verzicht auf Nikotin sowie ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung, hilfreich sein sich gegen Influenzaviren und/oder Pneumokokken sowie aktuell natürlich auch gegen eine COVID-19 Infektion zu impfen. Darüber hinaus schützen allgemeine Hygienemaßnahmen vor Ansteckungen mit Viren und Bakterien.
Der vereinfachte schwarze Umriss einer Narbe auf der Haut mit einer kreisförmigen Lupe, die die Textur in Nahaufnahme zeigt, vor einem hellgelben Hintergrund. Ideal für Gesundheitsexperten, die Onlineberatung oder 24/7-Beratung anbieten.
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Wie wird eine akute Bronchitis behandelt?

Eine unkomplizierte Bronchitis heilt meist durch Bettruhe ohne weitere Behandlung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten ab. Zur Linderung der Beschwerden können Hustenstiller und Hustenlöser aus der Apotheke eingenommen werden. Auch Inhalationsbäder können helfen. Antibiotika dürfen nur bei einer bakteriellen Superinfektion eingenommen werden. Gegen Fieber und Gliederschmerzen helfen NSAR-Präparate, wie Ibuprofen oder auch Paracetamol. Außerdem sollten Sie unbedingt das Rauchen vermeiden. Eine unkomplizierte Bronchitis heilt innerhalb von 1-2 Wochen aus. Der oft hartnäckige Husten sollte bei einer akuten Bronchitis nach spätestens 4 Wochen abgeklungen sein. Sollten die Beschwerden nicht verschwinden, ist der Kontakt zum Arzt erforderlich. Da die Symptome einer Covid-19-Infektion jedoch sehr ähnlich sind, ist es sinnvoll sich zu testen oder ggf. den Kontakt zum Arzt frühzeitiger aufzunehmen. Gefährlich ist eine akute Bronchitis in der Regel nicht, da sie meist folgenlos ausheilt. In seltenen Fällen können sich jedoch zusätzlich zu den Viren noch Bakterien ansiedeln und zu einer sogenannten Superinfektion führen, die ärztlich behandelt werden sollte, da die Gefahr einer Lungenentzündung besteht.
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Wie lange dauert eine Erkältung?

Ein grippaler Infekt, umgangssprachlich auch Erkältung, ist eine akute, durch Viren verursachte Infektion der Schleimhaut der Nase, des Rachens und/oder der Bronchien. Meist beginnt eine Erkältung mit Halskratzen oder Halsschmerzen und Schnupfen. Oft folgen dann Kopf- und Gliederschmerzen, die ohne Medikamente 4-5 Tage anhalten können und von leichtem Fieber und einer ausgeprägten Abgeschlagenheit begleitet werden können. Im weiteren Verlauf kann auch ein trockener Reizhusten entstehen, der manchmal in einen schleimigen Husten übergehen kann. In der Regel dauert ein grippaler Infekt 7 Tage. Nach 10-14 Tagen sollten die Symptome verschwunden sein. Ansonsten ist an eine mögliche Zweitinfektion mit Bakterien zu denken und eine ärztliche Abklärung erforderlich. Da die Symptome einer COVID-Infektion sehr ähnlich zu einem grippalen Infekt sind, sollte dies mit regelmäßig durchgeführten Schnelltests ausgeschlossen werden. Im Falle einer Infektion sind die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen. Wenn Vorerkrankungen wie Asthma , COPD oder ein geschwächtes Immunsystem vorliegen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auch Schwangere und Säuglinge sollten bei einem Arzt / einer Ärztin zeitnah vorgestellt werden. Wenn Sie sehr hohes Fieber haben oder über ein sehr schlechtes Allgemeinbefinden klagen, sollten Sie sich ebenfalls ärztlich vorstellen um eine Grippe-Erkrankung auszuschließen. Tipps zur schnelleren Genesung und Linderung der Symptome sind: Viel Flüssigkeit trinken: Wasser, Tee oder Brühe helfen, die Schleimhäute feucht zu halten und Schleim zu lösen. Ruhe und Schlaf: Der Körper benötigt ausreichend Erholung, um das Immunsystem zu stärken. Inhalieren: Dampfbäder mit Kamille oder Salz können die Atemwege befreien. Nasenspülungen: Salzwasserlösungen helfen, die Nase zu reinigen und zu befeuchten. Hustenbonbons oder Honig: Können Halsschmerzen lindern und den Hustenreiz mildern. Gesunde Ernährung: Vitamine, insbesondere Vitamin C und Zink, unterstützen das Immunsystem. Luftfeuchtigkeit erhöhen: Ein Luftbefeuchter kann trockene Raumluft befeuchten und die Atmung erleichtern.
Strichzeichnung einer aus der Nase tropfenden Schleim, eines Taschentuchs und eines Virussymbols, die Krankheitssymptome wie eine laufende Nase darstellen – ideal zur Veranschaulichung, wann eine Apothekenberatung oder Onlineberatung durch Gesundheitsexperten erforderlich ist.
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Was ist der Unterschied zwischen einem grippalen Infekt, einer Grippe und einer COVID-19 Erkrankung?

Die Influenza („echte“ Grippe) wird durch Influenzaviren ausgelöst und verläuft meist deutlich schwerer als eine Erkältung. Außerdem fühlen sich Betroffene bei der Grippe sehr krank und leiden oft unter plötzlich einsetzendem Fieber, das über 3 bis 4 Tage anhält. Auch Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen sowie ein trockener Reizhusten gehören bei einer Grippe meist dazu. Bei einem grippalen Infekt („Erkältung“), die durch eine Vielzahl von Erkältungsviren ausgelöst werden kann, nehmen die Symptome schleichend zu und sind milder ausgeprägt. Meist ist die Temperatur nur leicht erhöht. Auch der Husten tritt erst im Krankheitsverlauf auf. Im Vergleich dazu wird eine COVID-19 Infektion durch ein Coronavirus (SARS-CoV-2) ausgelöst und verläuft im Vergleich zur „echten“ Grippe in vielen Fällen nochmals schwerer und es sind häufiger auch andere Organsysteme betroffen. Außerdem müssen erkrankte Patienten im Vergleich zu Grippewellen in der Vergangenheit häufiger und länger intensivmedizinsch betreut und künstlich beatmet werden. Die Symptome eine grippalen Infekts („Erkältung“) sind: Schnupfen, leichtes Fieber, selten Gliederschmerzen, Halskratzen, Heiserkeit, Husten, leichte Abgeschlagenheit und leichte Kopfschmerzen. Bei einer Grippe zeigen sich folgende Symptome: meist plötzlicher Beginn, starke Abgeschlagenheit und Müdigkeit, starke Kopf- und Gliederschmerzen, hohes Fieber. Bei einer COVID-19 Infektion leiden viele Infizierte auch an Husten und Fieber. Aber auch andere Erkältungssymptome und Durchfall oder Erbrechen kommen vor; typisch ist ein Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Da es manchmal schwierig ist anhand der Symptome die genannten Erkrankungen zu unterscheiden, sollte man sich bei Anzeichen von Erkältungssymptomen auf COVID-19 testen lassen. Da das Corona-Virus Mutationen unterliegt, sind die Symptome mal stärker und auch mal schwächer ausgeprägt.
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Was hilft mir bei einer Erkältung?

Generell sollten Sie sich Ruhe gönnen sowie ausreichend Trinken, um den entstehenden Schleim flüssig zu halten. Wohltuend können auch Inhalationen z.B. mit Thymian oder Salbei und Nasenspülungen mit isotonischer Kochsalzlösung sein. Als Schleimlöser gibt es in der Apotheke neben Medikamenten wie Ambroxol und N-Acetylcystein auch pflanzliche Wirkstoffe. Diese Hustenlöser sollten Sie morgens einnehmen. Hustenstillende Medikamente sollten Sie nur abends einnehmen, wenn Sie wegen des Hustens nicht schlafen können, da diese das Abhusten des Schleims verhindern. Auch hier gibt es chemische und pflanzliche Arzneimittel in der Apotheke. Abschwellende Nasensprays dürfen kurzfristig (max. 7 Tage) angewandt werden, wenn die Nasenatmung behindert ist. Wenn die Nase wund ist, gibt es auch spezielle Salben in der Apotheke. Gegen Halsschmerzen helfen Lutschpastillen mit pflanzlichen Mitteln oder auch mit lokal betäubenden Substanzen. Bei Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und erhöhten Temperaturen können systemische wirkende Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol eingenommen werden. Um eine Erkältung vorzubeugen sollte man sich an allgemeine Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen, halten. Generell helfen eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und Saunieren das Immunsystem zu stärken, das dann die Erkältungsviren besser bekämpfen kann. Auch kann die Einnahme von z.B. Echinacea–Präparaten, die in der Apotheke erhältlich sind, das Immunsystem stärken.
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Chronischer Schnupfen: Wie werde ich ihn los?

Ein chronischer Schnupfen ist schwerer zu behandeln als ein akuter Schnupfen, da verschiedene Ursachen wie z.B. Allergien, hormonelle Veränderungen oder Verengungen in der Nase in Frage kommen. Auch zu häufiges Benutzen von abschwellenden Nasensprays, andere Medikamente oder der Gebrauch von Kokain können zu chronischem Schnupfen führen. Statt abschwellendem Nasenspray sollte man bei chronischem Schnupfen die Nasenschleimhaut durch Dampfbäder oder Nasenduschen mit Kochsalz anfeuchten und reinigen. Außerdem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ein starkes Immunsystem geachtet werden. In manchen Fällen kann die Einnahme von Antibiotika oder bei Allergien von Antihistaminika notwendig sein. In seltenen Fällen (z.B. bei Polypen) ist ein operativer Eingriff nötig.
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Was hilft bei akutem Schnupfen?

Insbesondere um eine Nasennebenhöhlenentzündung zu verhindern können abschwellende Nasenspray über einen Zeitraum von maximal 7 Tagen angewendet werden und pflanzliche Medikamente eingenommen werden, die entzündungshemmend und schleimlösend sind. Die Beschwerden sind meist nach einer Woche abgeklungen. Hilfreich ist auch Wärme in Form von Inhalationen oder Rotlicht und als Hausmittel die bewährte Hühnerbrühe. Ein akuter Schnupfen muss nicht ärztlich abgeklärt werden. Es ist wichtig, ausreichend zu ruhen und sich zu schonen, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Außerdem kann man Zinkpräparate einsetzen, die den Virus in der Vermehrung hemmen und das Immunsystem stärken. Bei weiteren Beschwerden wie z.B. starken Glieder- oder Kopfschmerzen, hohem Fieber oder wenn die Beschwerden länger als 2 Wochen andauern oder immer wieder kommen, sollte man sich ärztlich vorstellen.
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Was kann ich bei akuten Halsschmerzen tun?

In der Apotheke gibt es gegen Halsschmerzen viele rezeptfreie pflanzliche Mittel, die neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr die Genesung unterstützen. Auch Mundspüllösungen und Rachensprays – teilweise mit lokal betäubender Wirkung – können die Schmerzen abschwächen. Wenn nötig können kurzzeitig auch entzündungshemmende und/oder schmerzlindernde Tabletten (z.B. Ibuprofen oder Paracetamol) eingenommen werden. Lassen Sie sich persönlich beraten, welches Medikament Ihnen am besten weiterhilft.
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Was sind Periodenschmerzen? Was verstärkt und lindert diese?

Bei Periodenschmerzen handelt es sich um Schmerzen, die bei menstruierenden Frauen während ihrer Periode auftreten. Dabei handelt es sich um krampfartige Bauchschmerzen im Unterleib. Die Schmerzen entstehen, da der Körper die Gebärmutterschleimhaut, die für ein befruchtetes Ei vorgesehen war, abstößt, wenn sich kein Ei einnistet. Manchmal können diese Schmerzen bis in den Rücken ausstrahlen. Zusätzlich zu den Schmerzen klagen manche Frauen über Übelkeit, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, allgemeines Unwohlsein und Stimmungsschwankungen. Bis zu einem gewissen Punkt sind Regelschmerzen normal. Generell sollten die Schmerzen nach 2-3 Tagen abgeklungen sein. Die Periode dauert bei den meisten Frauen 2-5 Tage. Dies ist aber auch davon abhängig, ob beispielsweise die Anti-Baby-Pille eingenommen wird. Wenn man Schmerzen hat, die in der Dauer und Intensität anders sind als sonst oder auch wenn man Schmerzen außerhalb der Periode hat sowie wenn man durch die Schmerzen im Alltag stark eingeschränkt ist, sollte man sich gynäkologisch vorstellen. Ungesunde Ernährung sowie mangelnde Bewegung, Stress, Alkohol und Schlafmangel können die Beschwerden während der Periode verschlimmern. Im gleichen Maße können eine gesund Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf, ausreichende Wasserzufuhr oder warme Tees (z.B. Kamille) sowie Entspannungsverfahren die Regelbeschwerden lindern. Auch eine Wärmflasche sowie die Einnahme von Magnesium sowie ggf. auch die regelmäßige Einnahme von Mönchspfeffer können helfen. Bei starken Schmerzen kann auch die Einnahme von Schmerzmitteln sinnvoll sein. Unsere Experten beraten Sie gerne!
Eine einfache Strichzeichnung einer Person mit geschlossenen Augen neben einem Kalender mit mehreren Tagen und einem roten Tropfen, der die Menstruation symbolisiert – ideal für die Onlineberatung oder 24/7-Beratung durch Gesundheitsexperten.
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Was ist das Prämenstruelle Syndrom (PMS)?

Als PMS werden Beschwerden bezeichnet, die bis zu 14 Tage vor der Periode monatlich auftreten und mit Beginn der Periodenblutung wieder aufhören. Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich. Zu den häufigsten Symptomen zählen: Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Bauch-, Rücken-, Brust- und Kopfschmerzen, Heißhunger, Hautveränderungen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, Angstzustände, Hyperaktivität, Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, grundloses Weinen. Bei leichteren Beschwerden können Entspannungsverfahren, mehr Bewegung, gesunde Ernährung sowie der Verzicht auf Nikotin und Alkohol helfen. Außerdem gibt es verschiedene Nahrungsergänzungsmittel (Mönchspfeffer, Johanniskraut, Magnesium). Bei stärkeren Beschwerden kommen Medikamente wie die Anti-Baby-Pille, Schmerzmittel, entwässernder Medikamente oder Antidepressiva in Frage. Sprechen Sie unsere Experten an und lassen Sie sich individuell beraten.
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Was ist Endometriose und was hilft Patientinnen weiter?

Bei der Endometriose handelt es sich um eine Erkrankung, die Mädchen und Frauen relativ häufig betrifft. Endometriose bezeichnet gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, die in aber auch außerhalb der Gebärmutter auftreten können, z.B. an den Eierstöcken oder am Darm. Diese sogenannten „Endometriose-Herde“ wachsen während des Monatszyklus wie die Gebärmutterschleimhaut, so dass es im gesamten Bauchraum während der Menstruation zu krampfartigen Schmerzen kommen kann. Da sie bei jeder Menstruation auch bluten, aber nicht abfließen können, können sogenannte „Blut-Zysten“ oder Verklebungen und Entzündungen entstehen. Wenn die Eierstöcke oder die Eileiter betroffen sind, kann die Fruchtbarkeit eingeschränkt sein. Typische Symptome der Endometriose sind: mit der Menstruation einhergehende starke krampfartige Schmerzen, auch Rückenschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Stuhlgang, bzw. Wasserlassen, unerfüllter Kinderwunsch. Da es für Unterleibsschmerzen viele verschiedene Ursachen geben kann, ist die Diagnose manchmal schwierig. Außerdem denken manche Frauen, dass starke Schmerzen während der Periode normal seien und ertragen diese. Häufig wird eine Endometriose auch erst diagnostiziert, wenn ein unerfüllter Kinderwunsch besteht. Wiederkehrende starke Beschwerden können alltägliche Aufgaben in allen Lebensbereichen sehr erschweren und auch zu depressiven Verstimmungen führen. Wichtig ist daher eine gute ärztliche Betreuung. Zur Linderungen der Beschwerden kann medikamentös mit Schmerztabletten sowie hormonellen Verhütungsmitteln, anderen Hormonpräparaten oder naturheilkundlichen Wirkstoffen ein Therapieversuch unternommen werden. Eine Alternative dazu ist ein Operation, bei der versucht wird alle Endometriose-Herde zu entfernen. Zusätzlich können auch Entspannungsverfahren, Akupunktur sowie Bewegung und eine gesunde Ernährung helfen. Sprechen Sie unsere Experten individuell an – wir beraten Sie gern persönlich.
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Wechseljahre: Welche Beschwerden gibt es?

Die Wechseljahre werden auch Klimakterium genannt und sie bezeichnen den Abschnitt der hormonellen Umstellung am Ende der fruchtbaren Lebensphase von Frauen. In der Regel können erste Anzeichen (z.B. unregelmäßige Zyklen) zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr auftreten. Durchschnittlich beginnen die Wechseljahre mit ca. 51 Jahren. Dem weiblichen Körper fehlt während der Wechseljahre zunehmend das Hormon Östrogen. Bei starken Beschwerden kann daher eine Hormonersatztherapie die Beschwerden lindern. In einer US-Studie wurde eine durchschnittliche Dauer von 7,4 Jahren herausgefunden. Die Dauer ist aber von Frau zu Frau sehr verschieden. Es gibt die Prämenopause (schwache und unregelmäßige Blutungen, ab ca. 45 Jahren), die Menopause (Zeitraum der letzten Periode plus 12 Monate ohne Blutung, ca. 51 Jahre) und die Postmenopause (12 Monate nach der Menopause, ab dem Zeitpunkt ist keine Schwangerschaft mehr möglich). Typische Beschwerden während der Wechseljahre sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Zwischenblutungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, psychische Beschwerden und Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Prinzipiell ist eine Behandlung der Wechseljahre nicht nötig. Wenn Sie aber unter starken Beschwerden leiden können pflanzliche Wirkstoffe oder eine Hormonersatztherapie in Frage kommen. Auch Entspannungsverfahren und ein gesunder Lebensstil helfen die Symptome zu lindern.
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Was kann ich gegen Diabetes tun? Gibt es eine Therapie?

Bei Menschen mit nur leicht erhöhten Blutzuckerwerten kann zunächst versucht werden durch gesunde Ernährung und viel Bewegung den Blutzuckerspiegel zu normalisieren. Gelingt dies nicht, müssen Tabletten eingenommen werden und/oder Insulin gespritzt werden, um schwerwiegende Folgeschäden zu vermeiden. Vermeiden Sie Extra-Kilos und Übergewicht: In Studien wurde herausgefunden, dass unbemerkte Entzündungen im Fettgewebe und im Appetitzentrum des Gehirns bei übergewichtigen Menschen, Abwehrzellen des Immunsystems aktivieren, die wiederum den Blutzuckerstoffwechsel stören. Oft kann die Einnahme von Diabetes-Medikamenten verhindert oder zumindest verringert werden, wenn auf ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung geachtet wird.
Minimalistische Strichzeichnung einer Avocado, Brokkoli und Pillen, die einen Vergleich zwischen natürlichen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln suggeriert – perfekt für die Gesundheitsberatung von Gesundheitsexperten. Heller Hintergrund mit hellblauen Schattierungsakzenten.
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Wie erkenne ich Diabetes und wie hoch ist mein Diabetes-Risiko?

Viele Menschen bemerken zunächst keine Warnzeichen obwohl schon Schäden an den Augen, Nieren, Nerven und den Blutgefäßen entstehen können. Symptome können sein: vermehrter Durst, häufiges Urinieren, Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Heißhungerattacken, Sehschwäche. Zur Diagnose von Diabetes wird meist der Blutzucker nüchtern durch eine Blutabnahme beim Hausarzt/bei der Hausärztin oder in Ihrer Apotheke durch einen kleinen Blutstropfen aus der Fingerkuppe gemessen. Der Nüchtern-Blutzucker bei Erwachsenen sollte unter 100 mg/dl liegen. Bei Werten darüber besteht der Verdacht auf Diabetes mellitus und Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin wird weitere Untersuchungen veranlassen. Ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken besteht, wenn Mutter, Vater und/oder Geschwister bereits an Diabetes mellitus erkrankt sind. Weitere Risikofaktoren sind: Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Nikotinkonsum, Bluthochdruck, Stress, Schlafmangel, Alkohol, Alter. Durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung lässt sich die Krankheit gut vorbeugen. Außerdem sollten Sie ab 35 Jahren alle 2 Jahre ihren Blutzuckerspiegel bei ihrem Hausarzt/ihrer Hausärztin messen lassen.
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Was ist Diabetes und was führt dazu, Diabetes zu bekommen?

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten im Blut führt, weil die Menschen einen Mangel an Insulin haben. Es gibt zwei verschieden Typen: Bei dem Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die hauptsächlich Kinder und Jugendliche betrifft. Er beginnt meist plötzlich mit verstärktem Durst und vermehrtem Urin sowie Gewichtsverlust und Müdigkeit. Der Typ 2 ist der weitaus häufigere Diabetes-Typ in Deutschland. Er betrifft hauptsächlich Erwachsene und beginnt meist schleichend. Zu Beginn haben die Patienten/-innen meist noch keine Beschwerden und sind meist übergewichtig. Der Gestationsdiabetes tritt während der Schwangerschaft auf und verschwindet normalerweise nach der Geburt. Er erhöht jedoch das Risiko, später im Leben an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Frauen mit Gestationsdiabetes benötigen eine sorgfältige Überwachung und manchmal eine spezielle Diät oder Insulintherapie, um den Blutzuckerspiegel während der Schwangerschaft zu kontrollieren. Andere spezifische Diabetes-Typen: Es gibt auch seltenere Formen von Diabetes, die durch genetische Defekte, Krankheiten der Bauchspeicheldrüse oder bestimmte Medikamente verursacht werden. Beispiele hierfür sind der MODY-Diabetes (Maturity Onset Diabetes of the Young) und der LADA-Diabetes (Latent Autoimmune Diabetes in Adults). Jeder Diabetes-Typ erfordert eine spezifische Behandlung und Betreuung, um Komplikationen zu vermeiden und eine gute Lebensqualität zu gewährleisten. Das Verständnis der Unterschiede zwischen den Diabetes-Typen ist wichtig, um die bestmögliche Behandlung und Prävention zu ermöglichen. Diabetes mellitus wird als Volkskrankheit bezeichnet, da es mittlerweile aufgrund des modernen Lebensstils (Übergewicht, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel) zu einer Massenerkrankung geworden ist. In Deutschland sind 7 Mio. Menschen an Diabetes mellitus erkrankt; 90% an Diabetes mellitus Typ 2.
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Wie entstehen Rückenschmerzen und was kann man tun?

Rückenschmerzen können durch verschiedene Ursachen entstehen: Fehlhaltungen, Verspannungen, Arthrose, Bandscheibenvorfall, psychische Beschwerden. Manchmal kann auch eine Kombination mehrerer Erkrankungen zu Rückenschmerzen führen oder der Arzt / die Ärztin kann keine klare Ursache finden. Was auch immer den Schmerz ausgelöst hat, so führt dies häufig zu einer muskulären Verspannung, die den Schmerz weiter unterhält. Wenn Rückenschmerzen länger als 6 Wochen bestehen spricht man von chronischen Rückenschmerzen. Bei akuten Rückenschmerzen ohne weitere Symptome kann man mit Wärme, Entspannung und auch leichter Bewegung sich selbst Gutes tun. Wärme hilft vor allem bei Rückenschmerzen, die durch Muskelverspannungen und Fehlbelastungen entstanden sind. Gegen Rückenschmerzen, die durch eingeklemmte Nerven oder Entzündungen hervorgerufen wurden, hilft eher Kälte. Zur Schmerzlinderung können NSAR-Tabletten (z.B. Ibuprofen) oder NSAR-Salben (z.B. Diclofenac) eingenommen werden. Da Ibuprofen auch entzündungshemmend wirkt, kann es bei Rückenschmerzen, die oft auch mit einer gereizten oder entzündeten Nervenwurzel einhergehen, meist besser helfen als Paracetamol. In der Regel lindern Medikamente nur den Schmerz und beseitigen nicht die Ursache der Rückenschmerzen. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, mit schmerzlindernden Medikamenten den Teufelskreis aus Schmerz und Bewegungslosigkeit zu durchbrechen. Bei akuten Schmerzen spricht nichts gegen eine dreitägige Einnahme von Schmerztabletten (z.B. Ibuprofen, Diclofenac). Dennoch sollte man beachten, dass Schmerzmittel häufig das Blut leicht verdünnen und es bei Überempfindlichkeit zu Magen-Darm-Beschwerden kommen kann. Magenempfindliche Menschen sollten daher zusätzlich einen Magenschutz einnehmen. Sollte innerhalb von drei Tagen keine Besserung Auftreten, kann der Arzt / die Ärztin weitere Maßnahmen (z.B. Physiotherapie) oder Medikamente (z.B. Muskelrelaxantien) verschreiben. In der Apotheke gibt es zusätzlich Wärme- und Schmerzpflaster für den Rückenbereich. Natürlich behandeln kann man die schmerzende Stelle mit Salben, die Beinwell enthalten. Auch diese Salben gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Wichtig: Bei Lähmungen, Schmerzen oder Missempfindungen in den Beinen sowie bei akuten Störungen des Schließmuskels, der Blase oder im Intimbereich sollte sofort ein Arzt / eine Ärztin konsultiert werden.
Einfache Strichzeichnung des Rückens einer Person mit einer gepunkteten Linie entlang der Wirbelsäule, die die Gesundheit der Wirbelsäule symbolisiert, auf einem hellen Hintergrund mit einem blassgelben Kreis – perfekt für visuelle Darstellungen in der Gesundheitsberatung oder Onlineberatung.
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Wie entstehen Beckenschmerzen und was hilft?

Schmerzen im Becken können entweder durch die Knochen im Becken, die Haltebänder, Nerven und Muskeln oder durch die Organe, die im Becken liegen, verursacht werden (Geschlechtsorgane, Harnblase, Dickdarm). Schmerzen, die vom knöchernen Beckengürtel herrühren, entstehen meist durch Prellungen, Brücke, Fehlhaltungen, Osteoporose (Abnahme der Knochendichte) oder Beckenschiefstand. Auch eine Blockade des Iliosakralgelenks oder eine Reizung der Bänder können Beckenschmerzen verursachen. Neben der körperlichen Untersuchung stehen dem Arzt oder der Ärztin bildgebende Verfahren (z.B. ein MRT) zur Verfügung, um die Ursache der Schmerzen aufzufinden. Die Behandlung der Schmerzen erfolgt dann abhängig von der Ursache z.B. mit physiotherapeutischen Maßnahmen, Schmerzmittel oder in seltenen Fällen operativen Eingriffen. Auch Akupunktur, Yoga, Schwimmen oder spezielle Übungen sowie Wärmeapplikation können je nach Ursache helfen. Neben ausreichender Bewegung sind außerdem auch entspannende Maßnahmen oft symptomlindernd. Während einer Schwangerschaft kann es auch zu Beckenschmerzen kommen, da die Bänder des Beckens gedehnt werden. Diese hormonell bedingte Lockerung der Bänder tritt mit zunehmender Schwangerschaftsdauer auf, ist normal und sogar notwendig für die Geburt. Physiotherapeutische Maßnahmen (z.B. Massagen) können in Absprache mit dem Gynäkologen / der Gynäkologin die Schmerzen lindern. Bei starken Schmerzen kann die Einnahme von Schmerzmitteln notwendig sein. Auch die Verschreibung eines Beckengürtels ist möglich. Generell sollten Sie sich schonen und nicht schwer tragen.
Einfache Strichzeichnung des Rückens einer Person mit einer gepunkteten Linie entlang der Wirbelsäule, die die Gesundheit der Wirbelsäule symbolisiert, auf einem hellen Hintergrund mit einem blassgelben Kreis – perfekt für visuelle Darstellungen in der Gesundheitsberatung oder Onlineberatung.
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Wer unterstützt mich, meine Ernährung gesund umzustellen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag. Außerdem sollte man bei Getreideprodukten die Vollkorn-Variante wählen. Milch und Milchprodukte sollten 1x täglich und Fisch 1 bis 2 x pro Woche verzehrt werden. Außerdem sollten Sie pflanzliche Fette bevorzugen. Den Flüssigkeitsbedarf sollten Sie mit Wasser oder ungesüßten Tees decken (mindestens 1,5 Liter). Wenn möglich sollten Sie die Zufuhr von Salz und Zucker einschränken. Möglichst das Essen schonend zubereiten und nicht braten, grillen oder frittieren. Und wichtig: nehmen Sie sich Zeit, um in Ruhe zu essen und ernähren Sie sich abwechslungsreich. Gesunde Ernährung ist wichtig: Eine ungesunde Ernährung kann auf Dauer zu Adipositas, Diabetes und anderen Erkrankungen führen. Auch die allgemeine Leistungsfähigkeit, das Immunsystem und die Psyche leiden unter schlechter Ernährung. Bei einer Ernährungsumstellung geht es darum, ungesunde Gewohnheiten durch gesunde Ernährung zu ersetzen (z.B. Vollkornbrot statt Weizentoast). Wichtig ist es, dass die neue Ernährungsform zu Ihnen passt und umsetzbar ist. Bei einer Ernährungsumstellung handelt es sich nämlich nicht um eine kurze Diät. Um eine Ernährungsumstellung erfolgreich zu meistern empfehlen sich folgende Punkte: setzen Sie sich ein Ziel (z.B. ein besseres Immunsystem, reinere Haut, in einem Jahr 3kg abnehmen, Gelenkprobleme lindern), informieren Sie Ihre Freunde und Familie, vielleicht möchte Sie auch jemand aus dem Kreis unterstützen oder mitmachen, essen Sie zu festen Uhrzeiten. sortieren Sie ungesunde Vorräte aus und kaufen auch keine neuen ein, suchen Sie sich Rezepte, die sie genießen können und die auch Spaß machen zu kochen, erlauben Sie sich einen „“Cheat-Day““. Es gibt speziell ausgebildete Ernährungsberater/innen und auch Ärzte/-innen und Apotheker/-innen, die eine Weiterbildung in der Ernährungsmedizin absolviert haben und Sie bei einer Ernährungsumstellung unterstützen können. Fragen Sie dazu Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin. Je nachdem, was der Grund für die Ernährungsberatung ist, übernehmen die Krankenkassen die Kosten ganz oder zumindest teilweise. Auch kann die Kontaktaufnahme zur Krankenkasse, mit der Bitte um Unterstützung bei der Ernährungsberatung, einen Mehrwert bringen. Eine Ernährungsberatung ist besonders sinnvoll für Menschen mit Adipositas, Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien, Reizdarm-Syndrom, Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Krebserkrankungen … Manchmal kann eine Ernährungsberatung auch schon für Kinder sinnvoll sein.
Eine einfache Strichzeichnung eines mit einem Maßband umwickelten Apfels symbolisiert Gesundheit, Ernährung oder Diät. Der Hintergrund ist schlicht mit einer hellblauen abstrakten Form – ideal für Themen rund um Gesundheitsberatung durch Gesundheitsexperten.

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