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Wie entsteht Übergewicht und wie lässt sich Adipositas behandeln?

Als Übergewicht wird ein BMI zwischen 25-30kg/m^2 bezeichnet. Adipositas (=Fettleibigkeit) ist eine Krankheit mit starkem Übergewicht aufgrund einer übermäßigen Vermehrung des Körperfettes. Bei einem BMI (Body-Mass-Index) von über 30kg/m^2 spricht man von Adipositas. Eine neue Methode zur Bewertung von Adipositas, die sich an der Messung des Bauchumfangs (Waist Circumference, WC) orientiert. Diese Methode fokussiert sich weniger auf den Body-Mass-Index (BMI) und mehr auf die Fettverteilung im Körper, insbesondere im Bauchbereich, was oft als genauerer Indikator für gesundheitliche Risiken angesehen wird. Der Bauchumfang ist ein wichtiger Indikator, weil Fett, das sich im Bauchraum ansammelt (viszerales Fett), eng mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und anderen gesundheitlichen Problemen verbunden ist. Die kritischen Werte für den Bauchumfang variieren je nach Geschlecht: Frauen: Ein Bauchumfang von über 88 cm gilt als erhöhtes Risiko. Männer: Ein Bauchumfang von über 102 cm gilt als erhöhtes Risiko. Etwa 25% der deutsche Bevölkerung leidet an Adipositas. 2/3 der Männer und 50% der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Übergewicht oder Adipositas entstehen durch zu wenig körperliche Bewegung bei gleichzeitiger Überernährung durch v.a. ungesunde Lebensmittel. Auch genetische Faktoren sowie bestimmte Stoffwechselerkrankungen (z.B. Schilddrüsenunterfunktion) können eine Rolle spielen. Adipositas und auch Übergewicht sind sehr gefährlich, da viele andere Erkrankungen mit dem Übergewicht zusammenhängen: Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Krebs (z.B. Brustkrebs), Demenz und Schäden an den Knochen und Gelenken. Durch eine Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten können große Erfolge verzeichnet werden, Übergewicht zu bekämpfen. Dies sollte – wenn möglich – unter Einbezug von dem Partner/der Partnerin erfolgen. Je nach Ursache der Adipositas, z.B. wenn Essen als Bewältigungsstrategie stattfindet, kann auch eine zusätzliche Psychotherapie großen Nutzen bringen. Wenn verschiedene Therapieversuche nicht helfen, können auch chirurgische Maßnahmen (z.B. Magenband) erwogen werden.
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Wie werde ich schwanger? Was sind die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch?

Um schwanger zu werden, sollte zunächst die Antibabypille abgesetzt werden bzw. der Partner nicht mehr verhüten. Dann ist es wichtig zum richtigen Zeitpunkt Geschlechtsverkehr zu haben, denn eine Frau kann nur in einem bestimmten Zeitraum schwanger werden. Der beste Zeitpunkt ist ein paar Tage vor dem Eisprung bis zu dem Tag des Eisprungs. Der Tage des Eisprungs liegt bei einem 28-Tage-Zyklus meist am 14. Periodentag. Weiterhin ist es für die Fruchtbarkeit förderlich, sich gesund zu ernähren, sich regelmäßig zu bewegen sowie Nikotin, Alkohol und Drogen zu vermeiden. Wichtig bei einem Kinderwunsch: Die Einnahme von Folsäure ist für alle Frauen, die schwanger werden wollen, zu empfehlen, da ein Mangel an Folsäure zu Fehlbildungen und Wachstumsstörungen führen kann. Unterstützung, um schwanger zu werden: In der Apotheke gibt es Produkte zur Bestimmung des Eisprungs und der fruchtbaren Tage (Fertilitätsmonitor, Ovulationstest) und Nahrungsergänzungsmittel, deren Einnahme für einen erfüllten Kinderwunsch sinnvoll sein können (z.B. Folsäure, Vitamine, Zink, Eisen etc.). Lass Dich gerne von uns beraten! Sollte eine Schwangerschaft auch nach längerer Zeit ausbleiben ist es ratsam, dass die Frau sich gynäkologisch vorstellt und der Mann sich urologisch untersuchen lässt, um mögliche Ursachen festzustellen. Etwa 5-10% der Paare in Deutschland bleiben ungewollt kinderlos. Bei einem unerfüllten Kinderwunsch ist die Ursache zu 30% bei der Frau, zu 30% bei dem Mann und zu 20% bei beiden zu finden. Bei 20% finden die Ärzte keine Ursache. Die WHO spricht von „“Sterilität““ eines Paares, wenn die Frau nach einem Jahr ungeschützten und regelmäßigem Geschlechtsverkehr noch nicht schwanger ist. Bei jungen Paaren kann auch länger als ein Jahr abgewartet werden. Ältere Paare über 35 Jahren sollten sich jedoch zügig ärztlich vorstellen, da mit zunehmenden Alter die Fruchtbarkeit abnimmt. Ursachen bei der Frau können sein: Hormonstörungen, Verwachsungen und Fehlbildungen an den Eierstöcken, Endometriose, Chlamydien Infektion, Tumore, Chemotherapie. Beim Mann sind bekannte Ursachen: Verschluss des Samenleiters, eingeschränkte Funktion der Spermien, Infektionen, Krampfadern am Hoden, Hodentumor, Erektionsstörungen, Hodentrauma. Bei beiden können Stress, Alkohol, Nikotin, Medikamente, Übergewicht und Untergewicht eine Rolle spielen.
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Bluthochdruck: Was sollte ich tun und welche Medikamente helfen?

Bluthochdruck sollte immer ernst genommen werden, da er lebensbedrohliche Krankheiten begünstigen kann. Bei akuten Beschwerden und einem Blutdruck von über 180/110mmHg sollte der Notarzt kontaktiert werden. Bei moderat erhöhten Blutdruckwerten (über 140/90mmHg) kann auch schon eine Umstellung des Lebensstils ausreichen, wie z.B. der Verzicht auf Nikotin und Alkohol oder eine gesunde Ernährung bzw. eine Ernährungsumstellung können schon eine große Wirkung zeigen. Die erforderlichen Maßnahmen sollten immer durch den Hausarzt / die Hausärztin eingeleitet werden. Der Kontakt zum Arzt ist daher unbedingt angebracht. Es gibt verschiedene Medikamente, die gegen Bluthochdruck eingesetzt werden: ACE-Hemmer und Sartane wirken über ein Hormonsystem, das den Blutdruck beeinflusst, Betablocker verlangsamen den Herzschlag und schützen das Herz vor Stresshormonen, Diuretika wirken an den Nieren, Kalziumantagonisten weiten die Gefäße und sorgen so für einen niedrigeren Blutdruck. Alle Blutdrucksenker sind verschreibungspflichtig
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Können Bluthochdruck und Blutdrucksenker zu Erektionsstörungen führen?

Ja, zu hoher Blutdruck kann zu Schäden an den Blutgefäßen im Schwellkörper und Erektionsstörungen führen. Auch einige Blutdrucksenker können zu Erektionsstörungen führen. Dies ist jedoch nicht bei allen Blutdrucksenkern der Fall und das Risiko von Erektionsstörungen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn vor der Einnahme des Blutdrucksenkers keine Erektionsstörung vorlag, kann es tatsächlich durch die Einnahme der Arzneimittel begründet sein. Dies ist z.B. bei Diuretika, Betablocker aber auch ACE-Hemmer eine bekannte Nebenwirkung. In diesen Fällen sollte mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden, um eine geeignete Lösung zu finden. Es kann sein, dass Ihr Arzt die Dosierung der Medikamente anpasst oder ein anderes Medikament verschreibt, das für Sie besser geeignet ist. Es ist wichtig, dass Sie das Problem nicht ignorieren, da Erektionsstörungen auch ein Anzeichen für andere gesundheitliche Probleme sein können. Sie sollten immer offen über solche Symptome mit Ihrem Arzt sprechen, damit dieser die Ursache feststellen und entsprechend behandeln kann.
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Was ist Bluthochdruck und wie wird Bluthochdruck behandelt?

Mit jedem Herzschlag wird Blut über die Blutgefäße durch den Körper gepumpt. Dabei übt das Blut Druck von innen auf die Blutgefäße aus. Dieser Druck wird Blutdruck genannt. Ein normaler Blutdruck ist wichtig, um die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Beim Bluthochdruck (Hypertonie) ist der Blutdruck in den vom Herzen wegführenden Blutgefäßen, den Arterien, dauerhaft erhöht. Der zu hohe Druck in den Gefäßen wird zunächst oft nicht bemerkt, er schädigt aber auf Dauer die Gefäße und lebenswichtige Organe. Entscheidend für die Behandlung ist die Höhe des Blutdruckes, das Alter, das Geschlecht und die Vorerkrankungen des Patienten, bzw. der Patientin. Neben der Änderung des Lebensstils, wird – falls dies nicht ausreichend ist – eine Therapie mit einem Blutdrucksenker begonnen. Es gibt auch Tabletten, die zwei oder drei Wirkstoffe enthalten, sogenannte Kombi-Präparate. Dabei handelt es sich meist um eine Dauertherapie. Ein Blutdruckmessgerät auf Rezept kann vom Hausarzt, bzw. der Hausärztin verschrieben werden, wenn der Blutdruck schwer einzustellen ist und mehrfach täglich selbstständig nachgemessen muss. Patienten über 18 Jahren müssen 10% des Preises dazuzahlen (mindestens 5€, höchstens 10€). Ein Blutdruckmessgerät ist ein wichtiges Hilfsmittel für Menschen, die unter Bluthochdruck (Hypertonie) leiden oder deren Blutdruck regelmäßig überwacht werden muss. In vielen Fällen können Patienten ein Blutdruckmessgerät auf Rezept von ihrem Arzt erhalten, was bedeutet, dass die Kosten, zu einem festgelegten Betrag, von der Krankenkasse übernommen werden. Ein Arzt kann ein Blutdruckmessgerät verschreiben, wenn regelmäßige Messungen des Blutdrucks notwendig sind, um den Verlauf einer Hypertonie zu überwachen oder die Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie zu kontrollieren. Dies ist besonders wichtig bei Patienten mit hohem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie etwa bei bestehendem Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenerkrankungen. Damit die Krankenkasse die Kosten für das Blutdruckmessgerät übernimmt, muss eine medizinische Notwendigkeit nachgewiesen werden. Der Arzt stellt dafür ein Rezept aus, das in der Apotheke oder einem Sanitätshaus eingelöst werden kann. In einigen Fällen ist auch eine vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse erforderlich. Es gibt verschiedene Typen von Blutdruckmessgeräten, darunter Oberarm- und Handgelenkgeräte. Oberarmgeräte gelten als genauer und werden daher oft bevorzugt. Deine Apotheke kann dir bei der Auswahl des richtigen Geräts helfen, das am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Es ist wichtig, das Blutdruckmessgerät korrekt zu verwenden, um verlässliche Messwerte zu erhalten. Deine Apotheke kann dir zeigen, wie du das Gerät richtig anlegst und bedienst. Ein Blutdruckmessgerät ist ein wichtiger Schritt zur Überwachung und Kontrolle des Blutdrucks, was langfristig helfen kann, ernsthafte gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden.
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Bluthochdruck: Sind Blutdrucksenker gefährlich?

Blutdrucksenker werden durch den behandelnden Arzt/die behandelnde Ärztin individuell aufgrund des Krankheitsbildes des Patienten/der Patientin verschrieben. Gerade zu Beginn einer Therapie können Nebenwirkungen auftreten, zu den häufigsten zählen u.A. Reizhusten, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden. Dies kann dazu führen, dass der behandelnde Arzt die anfangs verschriebenen Medikamente verändern muss, bis die optimale Therapie gefunden wird. Wenn die richtige Einstellung gefunden wurde, sind die Arzneimittel in der Regel gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen sind in der Regel nie so schwerwiegend wie die Folgen der zu behandelnden Erkrankung. Der Nutzen ist also immer höher als das mögliche Risiko. Falls Blutdrucksenker nicht vertragen werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihre Apotheke. Bei moderat erhöhten Blutdruckwerten kann eine Änderung des Lebensstils herbeigeführt werden: Entspannungstechniken, weniger oder kein Alkohol und Nikotin konsumieren, gesunde Ernährung (weniger Salz, viel Obst und Gemüse), Bewegung oder Gewichtsabnahme können hier hilfreich sein.
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Was sind Anzeichen für Bluthochdruck?

Erste Anzeichen für Bluthochdruck können sein: Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Ohrensausen, innere Unruhe, Schlafstörungen, Rötung des Gesichtes und Nasenbluten. Einem dauerhaft erhöhten Bluthochdruck liegen zumeist verschiedene Risikofaktoren zugrunde: Bewegungsmangel, Übergewicht, Alkohol- und Nikotinkonsum, Schlafmangel, Stress, Erbanlagen, höheres Lebensalter. In seltenen Fällen entsteht der Bluthochdruck aufgrund anderer Erkrankungen, z.B. Nierenerkrankungen oder Hormonstörungen. Stresssituationen können zu einem plötzlichen Blutdruckanstieg führen, aber auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, andere Medikamente oder Drogenkonsum. Eine Schwangerschaft kann ebenfalls den Blutdruck erhöhen. Da Bluthochdruck eine ernstzunehmende Erkrankung darstellt, sollte zeitnah der Kontakt zum Arzt gesucht werden.
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Cholesterin zu hoch: Was sind erhöhte Cholesterinwerte?

Cholesterin ist ein Fett, das vom Körper selbst hergestellt wird, aber auch über die Ernährung im Körper aufgenommen wird. Im Wesentlichen gibt es drei Werte: das Gesamt-Cholesterin, das LDL-Cholesterin und das HDL-Cholesterin. Wenn das Gesamt-Cholesterin über 200mg/dl liegt, spricht man von erhöhten Cholesterinwerten (=Hypercholesterinämie). Entscheidend ist bei der Therapie aber vor allem das LDL-Cholesterin, dessen Wert auf das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall hinweist. Das HDL-Cholesterin wirkt hingegen schützend. Neben der erblichen Veranlagung können eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel sowie Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen für erhöhte Cholesterinwerte sorgen. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt / Ihre Hausärztin um Ihr individuelles Risikoprofil zu bestimmen und um zu entscheiden, welche Therapiemöglichkeiten es für Sie gibt. Tipp: Einige Apotheken bieten die Messung des Cholesterinwertes an. Dafür muss nur wenig Blut aus der Fingerkuppe entnommen werden.
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Wie senke ich einen hohen Cholesterinwert?

Auch wenn unser Körper Cholesterin braucht, führt zu viel Cholesterin zu ernsthaften Erkrankungen. Überschüssiges Cholesterin lagert sich in den Blutgefäßen ab und führt zu Gefäßverkalkungen, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung (Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Fisch), Verzicht auf Nikotin und Alkohol sowie mit Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel, z.B. in Lachs- oder Leinöl kann versucht werden, den Cholesterinwert natürlich zu senken. Manchmal genügt bereits die Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Hilft dies nicht, gibt es Medikamente (z.B. Statine) die den Cholesterinwert senken. Die Therapie richtet sich nach dem individuellen Risiko des Patienten / der Patientin. Wenn ein hohes Risiko vorliegt (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas), dann sollte ab einem LDL-Cholesterin-Wert über 70mg/dl ein Cholesterinsenker eingenommen werden. Liegen keine anderen Risikofaktoren sollte der LDL-Cholesterin-Wert unter 115mg/dl liegen. Prinzipiell gilt: Je niedriger die LDL-Cholesterin-Werte, desto niedriger das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Vor Therapiebeginn sollten die Blutfette in einem Abstand von 1-12 Wochen zweimal bestimmt werden. Nach Beginn der Therapie sollten die Werte 8-12 Wochen später kontrolliert werden. Ist der Zielwert erreicht, genügt eine Messung 1x / Jahr. Der Cholesterinwert kann abhängig von der Ernährung und der Bewegung schwanken. Daher sollten die Blutfette nüchtern gemessen werden.
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Wie gelangt das E-Rezept in die Apotheke?

Das E-Rezept bietet Dir unter anderem die Möglichkeit, Deine Rezepte jetzt auch digital über eine App auf Deinem Smartphone in Deine Lieblingsapotheke zu übermitteln. Dies spart Dir unnötige Wege und Deine Apotheke hat alle Medikamente bereits vorbereitet, wenn Du diese abholen kommst. Komfortabel für Dich ist, dass das E-Rezept komplett digital funktioniert und auf Wunsch Deine Medikamente daher auch kurzfristig nach Hause ausgeliefert werden können. Selbstverständlich kannst Du auch weiterhin Dein E-Rezept persönlich in Deiner Lieblingsapotheke einlösen. Das auch völlig losgelöst von technischem Verständnis oder dem Besitz eines Smartphones. Folgende Wege für die Erstellung eines E-Rezeptes gibt es aktuell für Ihren Arzt: 1. Ausdruck auf Papier. Auch wenn dies nicht sonderlich digital erscheint, kann Dein Arzt das E-Rezept ausdrucken. Dieser Ausdruck enthält ein oder mehrere QR-Codes. Diese QR-Codes sind der Schlüssel, damit die Apotheke das E-Rezept für Dich abrufen und beliefern kann. Du kannst diesen Ausdruck in der Apotheke vorlegen oder aber auch digital durch Abfotografieren an die Apotheke weiterleiten. Dieser Weg ist momentan am komfortabelsten, wenn Du gerne digital mit Deiner Apotheke kommunizieren möchtest. 2. Elektronische Versichertenkarte Dein Arzt kann Deine elektronische Versichertenkarte nutzen, um den Schlüssel zum Abruf der Verordnungen zu übermitteln. Du legst in Deiner Apotheke Deine elektronische Versichertenkarte vor und die Apotheke ist in der Lage die Verschreibungen des Arztes abzurufen und zu bearbeiten. Dieser Weg wird zur Zeit am häufigsten genutzt. Es ist ein sehr sicherer Weg, um Deine E-Rezepte einzulösen. Ein Nachteil ist, dass Du nicht einsehen kannst, was auf Deiner Gesundheitskarte hinterlegt ist. 3. Gematik App Dein Arzt kann die E-Rezepte direkt in Deine E-Rezept-App der gematik GmbH übermitteln. Hierfür benötigst Du einen verifizierten Zugang zu der genannten App, die Du im App-Store oder Google Play Store herunterladen kannst. Um diesen Zugang einrichten zu können, benötigst Du Legitimierungsdaten Deiner Krankenversicherung. Bitte setze Dich mit Deiner Krankenkasse in Verbindung, wenn Du diesen Weg gerne nutzen möchten. Aus dieser App heraus kannst Du die Verordnungen Deines Arztes digital an Deine Lieblingsapotheke weiterleiten. 4. CardLink-Verfahren In Kürze wirst Du die Möglichkeit haben, Deine elektronische Gesundheitskarte mit entsprechenden Apps auslesen zu können. Dieses Verfahren nennt man „CardLink“. Die Krankenkassen aber auch die Apotheken arbeiten gerade an der Entwicklung entsprechender Apps. Dieses Verfahren funktioniert ähnlich wie beim elektronischen Personalausweis. Voraussichtlich ab Ende August verfügbar. Unverändert bleibt Deine Apotheke Dein Ansprechpartner vor Ort. Egal ob auf Papier oder digital. Lass Dir die Möglichkeiten beim nächsten Besuch gerne genauer erklären oder kontaktiere uns bequem für Fragen.
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Ist das E-Rezept sicher oder können meine Daten hier abgefangen werden?

Mit dem E-Rezept sind Ihre Daten deutlich sicherer als mit dem bekannten Papierrezept. Als Patient erhalten Sie nur einen digitalen „Schlüssel“. Dieser kann auf Ihre elektronische Versichertenkarte gespeichert werden, in Form eines QR-Codes auf Papier ausgedruckt werden oder in die E-Rezept-App der GEMATIK übermittelt werden. Mit diesem Schlüssel kann Ihre Apotheke das eigentliche Rezept abrufen und bearbeiten. Dieser digitale Schlüssel enthält keine Informationen über Ihre Person. Das Abrufen von Rezepten mit dem Schlüssel ist mehrfach abgesichert und kann grundsätzlich nur durch den verordnenden Arzt, eine Apotheke oder den Patienten selber erfolgen. Andere Personen können mit diesem digitalen Schlüssel nichts anfangen. Hinzu kommt, dass auch Rezeptfälschungen nahezu unmöglich gemacht werden.
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Warum soll das E-Rezept bequemer für die Patienten sein?

Das E-Rezept bietet deutlich mehr Komfort als das bekannte Papier-Rezept. Es kann einerseits digital mit einer App auf Ihrem Smartphone an Deine Apotheke übermittelt werden. So können alle Medikamente zur Abholung vorbereitet werden und es ist sichergestellt, dass keine unnötigen Wege erfolgen. Darüber hinaus kann Deine Apotheke Dir die Medikamente auch ganz bequem nach Hause liefern. Ein Verlust des Papierrezeptes ist ausgeschlossen, wenn Du es in Deiner E-Rezept App gespeichert hast oder es auf Deine elektronische Versichertenkarte übertragen wurde. Folgerezepte können vom Arzt nun völlig digital an Dich übermittelt werden, ohne dass Du erneut die Praxis besuchen musst, außer das quartalsmäßige einlesen. Dies ist auch praktisch falls einmal Änderungen an den Verordnungen vorgenommen werden müssen, denn auch dies geht nun aus der Ferne ohne erneute Wege zum Arzt. Als Ansprechpartner vor Ort hilft Dir Deine Apotheke mit allen Fragen zu Deinen Rezepten weiter. Egal ob auf Papier oder digital.
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Wo bekommt man die E-Rezept-App?

Die offizielle App für das E-Rezept kannst Du aus den bekannten App-Stores kostenfrei auf Dein Smartphone laden. Suche einfach nach „Das E-Rezept“ von der gematik GmbH. Um diese App im vollen Funktionsumfang nutzen zu können, benötigst Du eine NFC-fähige elektronische Gesundheitskarte Deiner Krankenkasse und die dazugehörige PIN. Ob Du im Besitz einer solchen Krankenkassenkarte bist, erkennst Du an dem Strahlensymbol auf der Karte. Anderenfalls kannst Du eine entsprechende Karte und den dazugehörigen PIN auch bei Deiner Krankenkasse anfordern. Darüber hinaus gibt es weitere Apps, mit denen das E-Rezept in Zukunft an Deine Apotheke weitergeleitet werden kann. Diese werden sich voraussichtlich im Komfort und den weiteren Services etwas unterscheiden. Zur Zeit wird an einem technischen Verfahren gearbeitet, mit dem Du E-Rezepte von Deiner elektronischen Gesundheitskarte der Krankenkasse auf Dein Smartphone übertragen kannst (sogenanntes CardLink), um dies dann an Deine Apotheke weiterzuleiten. Wenn Du das E-Rezept als Papierausdruck von Deinem Arzt erhältst, kannst Du den darauf abgedruckten QR-Code auch per Fotografie oder Scan an Deine Apotheke übermitteln. Unverändert bleibt Deine Apotheke vor Ort Dein Ansprechpartner und hilft Dir gerne bei der Installierung und Nutzung einer geeigneten E-Rezept-App weiter.
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Wie funktioniert das E-Rezept?

Dein Arzt stellt Dir das E-Rezept anstelle des bekannten Papierrezeptes aus. Du kannst auch das E-Rezept weiterhin als Papierausdruck vom Arzt erhalten, wenn Du kein Smartphone besitzt. Darüber hinaus kann Dein Arzt das E-Rezept aber auch auf deine elektronische Versichertenkarte spielen. Beide Wege haben den Vorteil, dass von Deiner Seite keine Technik und auch kein technisches Verständnis vorhanden sein muss. Du kannst weiterhin in Deine Apotheke gehen und die E-Rezepte durch Vorlage des Papierausdruckes oder Deiner Versichertenkarte einlösen. Es bleibt weiterhin, dass Du einmal im Quartal, zum einlesen des Versichertenkarte, zu Deinem Arzt in die Praxis musst.
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Wann kommt das E-Rezept?

Ab September 2022 mussten deutschlandweit alle Apotheken E-Rezepte annehmen können. Die Ausstellung von E-Rezepten über Praxen und Krankenhäuser startete verbindlich zum 01.01.2024. Dies ist nicht gleichbedeutend damit, dass ab dem Stichtag nur noch E-Rezepte ausgestellt werden. Der Anteil nimmt aber rasant zu und es ist damit zu rechnen, dass das althergebrachte Papierrezept kurzfristig abgelöst wird. Für die digitale Übermittlung von E-Rezepten musst Du das E-Rezept in die verifizierte E-Rezept-App der gematik GmbH gespeilt bekommen. Alternativ kannst Du Dir das E-Rezept als Papierausdruck übergeben lassen, um den QR-Code digital an eine Apotheke Deiner Wahl zu übersenden. Dieser QR-Code ist der Schlüssel, damit die Apotheke das E-Rezept abrufen und bearbeiten kann. Im Laufe des Jahres 2024 sollen Apps auf den Markt kommen, mit denen Du die E-Rezepte von Deiner elektronischen Versichertenkarte mittels Deines Smartphones auslesen kannst, um diese digital weiterzuleiten. Dieses Verfahren funktioniert ähnlich wie beim elektronischen Personalausweis. Diese Apps werden sowohl von Krankenkassen als auch von Apotheken bereitgestellt. Frage gerne Deine Apotheke um Rat, um den aktuellen Status Quo zu den diversen Möglichkeiten zu erhalten. Selbstverständlich kannst Du auch jeder Zeit bei uns Deine Frage einstellen.
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Was ist das E-Rezept?

E-Rezept bedeutet elektronisches Rezept. Das bekannte Papierrezept wird im Laufe der kommenden Wochen und Monate nach und nach auf das E-Rezept umgestellt und somit digital und zeitgemäß. Das Einlösen wird für die Patienten spürbar komfortabler. Darüber hinaus ist das E-Rezept auch sicherer. Dein Arzt hat unterschiedliche Möglichkeiten, Dir ein Rezept auszustellen: 1. Ausdruck auf Papier. Auch wenn dies nicht sonderlich digital erscheint, kann Dein Arzt das E-Rezept ausdrucken. Dieser Ausdruck enthält ein oder mehrere QR-Codes. Diese QR-Codes sind der Schlüssel, damit die Apotheke das E-Rezept für Dich abrufen und beliefern kann. Du kannst diesen Ausdruck in der Apotheke vorlegen oder aber auch digital durch Abfotografieren an die Apotheke weiterleiten. Dieser Weg ist momentan am komfortabelsten, wenn Du gerne digital mit Deiner Apotheke kommunizieren möchtest. 2. Elektronische Versichertenkarte Dein Arzt kann Deine elektronische Versichertenkarte nutzen, um den Schlüssel zum Abruf der Verordnungen zu übermitteln. Du legst in Deiner Apotheke Deine elektronische Versichertenkarte vor und die Apotheke ist in der Lage die Verschreibungen des Arztes abzurufen und zu bearbeiten. Dieser Weg wird zur Zeit am häufigsten genutzt. Es ist ein sehr sicherer Weg, um Deine E-Rezepte einzulösen. Ein Nachteil ist, dass Du nicht einsehen kannst, was auf Deiner Gesundheitskarte hinterlegt ist. 3. Gematik App Dein Arzt kann die E-Rezepte direkt in Deine E-Rezept-App der gematik GmbH übermitteln. Hierfür benötigst Du einen verifizierten Zugang zu der genannten App, die Du im App-Store oder Google Play Store herunterladen kannst. Um diesen Zugang einrichten zu können, benötigst Du Legitimierungsdaten Deiner Krankenversicherung. Bitte setze Dich mit Deiner Krankenkasse in Verbindung, wenn Du diesen Weg gerne nutzen möchten. Aus dieser App heraus kannst Du die Verordnungen Deines Arztes digital an Deine Lieblingsapotheke weiterleiten. 4. CardLink-Verfahren In Kürze wirst Du die Möglichkeit haben, Deine elektronische Gesundheitskarte mit entsprechenden Apps auslesen zu können. Dieses Verfahren nennt man „CardLink“. Die Krankenkassen aber auch die Apotheken arbeiten gerade an der Entwicklung entsprechender Apps. Dieses Verfahren funktioniert ähnlich wie beim elektronischen Personalausweis. Unverändert bleiben die Apotheken in Deutschland die Ansprechpartner für Dein Rezept, egal ob auf Papier oder digital.
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Pflegefall in der Familie - was tun?

Wenn Angehörige wegen einer Erkrankung oder einer Behinderung über mehr als sechs Monate Hilfe im Alltag benötigen, gelten sie als pflegebedürftig. Trifft dies bei ihrem / ihrer Angehörigen zu, sollten Sie sich zunächst beraten lassen, z.B. beim Sozialdienst in einem Krankenhaus. Außerdem gibt es kommunale Beratungsstellen oder auch das Sozialamt. Aber auch die Pflegekasse / Krankenkasse und der Hausarzt / Hausärztin können Anlaufstellen sein, um Hilfe zu bekommen. Sie müssen sich überlegen, ob eine Pflege zu Hause in Frage kommt und ob Sie sich an der Betreuung und Pflege beteiligen möchten und können. Außerdem muss der Pflegegrad bestimmt und bei der Pflegekasse beantragt werden. Des Weiteren muss geklärt werden, wer der gesetzliche Vertreter für die pflegebedürftige Person sein wird, wenn dies noch nicht mit Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügung und Patientenverfügungen geregelt wurde. Je nach Pflegebedürftigkeit muss neben vielen anderen Fragen geklärt werden, ob das häusliche Umfeld geeignet ist oder ob z.B. ein Treppenlift eingebaut werden muss. Ist anstelle der Badewanne eine ebenerdige Dusche sinnvoller? Sind die Türen breit genug für einen Rollstuhl? Wären spezielle Haltegriffe sinnvoll? Ist vielleicht ein Hausnotrufsystem hilfreich? Ein Pflegedienst kommt (abhängig von Pflegebedürftigkeit und dem jeweiligen Pflegegrad) zwischen 1x täglich oder mehrmals täglich. Bei einer palliativen Situation oder bei intensivpflichtigen Menschen kann es auch eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause geben. Wenn Angehörige, Freunde oder Bekannte die Pflege eines Menschen übernehmen, zahlt die Pflegekasse Pflegegeld. Bei einer Pflege, die Sie selbst zu Hause leisten, müssen Sie in der Lage sein, körperliche Hilfestellungen und für die Hygiene (Duschen, Zahnhygiene etc.) sorgen zu können. Weiterhin ist es wichtig, sich um die regelmäßige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme zu kümmern. Aber auch die mentale Unterstützung ist essentiell; so sollten Sie der zu pflegenden Person Aufmerksamkeit schenken und sie dabei unterstützen, Interessen zu verfolgen sowie den Kontakt zu anderen Menschen fördern. In der Apotheke bekommen Sie die Hilfsmittel, die Sie für die Pflege eines Angehörigen zu Hause benötigen und eine umfassende, persönliche Beratung. Auch den derzeitigen Betrag von 40€ für Pflegehilfsmittel können Sie in Ihrer Apotheke einlösen. Gerne können Sie darum bitten, ob Ihre Apotheke Ihnen die verschiedenen Tabletten – wenn nötig – für Ihren Angehörigen in einem Blister vor sortiert. Das kann Sie Zeit und Nerven sparen. Häufig gibt es oft extra geschultes Apothekenpersonal, das Sie zur Stomaversorgung, künstlichen Ernährung oder Inkontinenzprodukten beraten kann. Lassen Sie sich bei bettlägerigen Angehörigen auch zur Dekubitusprophylaxe und Hautpflege in Ihrer Apotheke beraten. Dies gilt insbesondere auch bei Angehörigen mit chronischen Wunden. Auch wenn Sie Fragen zu Thrombosestrümpfen, Blutzucker- oder Blutdruckmessgeräten oder der Bedienung eines Asthmasprays haben, helfen Ihnen die Apotheker und Apothekerinnen vor Ort kompetent weiter.
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Was ist eine Pflegebox und wer hat Anspruch darauf?

Bei der Pflegebox handelt es sich um einen Service für die häusliche Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Die Pflegebox soll die Menschen im Pflegealltag entlasten. Mit Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse nach §40 Abs. 2 SGB XI die Kosten (bis zu 40€ monatlich) d.h., es wurde vom Gesetzgeber beschlossen, dass die Pflegebox zuzahlungsfrei sein soll. Alle Menschen in Deutschland, bei denen ein Pflegegrad festgestellt wurde, und die zu Hause oder im betreuten Wohnen gepflegt werden, haben Anspruch auf eine Pflegebox. In der Pflegebox werden Produkte wie Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Mundschutz oder Bettschutzeinlagen im Wert von 40€ im Monat Ihnen kostenfrei zugesandt. Eine Pflegebox ist immer hilfreich, wenn Sie oder Ihr zu pflegender Angehöriger / zu pflegende Angehörige einen Pflegegrad besitzen, da die Pflegebox mit allem, was Sie benötigen, direkt zu Ihnen nach Hause geschickt wird. Außerdem entfällt der „Papierkram“ mit der Pflegekasse, denn das wird für Sie übernommen. Im Internet gibt es viele verschiedene Anbieter der Pflegebox. Sie sollten dabei auf die Vertragsbindung sowie die Lieferungsfristen sowie die Möglichkeit der individuellen Zusammenstellung der Produkte sowie deren Qualität achten. Die meisten Anbieter der Pflegeboxen bieten als Kundenservice auch eine Beratung hinsichtlich der Pflegebox, zu den Anträgen und der Kostenübernahme an.
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Warum sind Pflegehilfsmittel wichtig und wie beantrage ich sie?

Da bei pflegebedürftigen Menschen häufig das Immunsystem geschwächt ist, ist es sehr wichtig bei der Pflege Hygieneregeln einzuhalten. Mit den Pflegehilfsmitteln kann das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern deutlich gesenkt werden. Pflegehilfsmittel müssen Patienten/-innen bei der Pflegekasse beantragen. Um Pflegehilfsmittel in Anspruch nehmen zu können, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Es muss dabei die Pflegebedürftigkeit festgestellt werden (Feststellung eines Pflegegrades). Die pflegebedürftige Person muss zu Hause wohnen und die Pflege muss von Angehörigen oder einem Pflegedienst durchgeführt werden. Bei technischen Pflegehilfsmitteln muss die Person einen Eigenanteil von 10% (max. 25€) zahlen. Größere Hilfsmittel können auch geliehen werden, dann entfällt der Eigenanteil. Bei den Verbrauchsmaterialien werden derzeit 40€ / Monat von der Pflegekasse erstattet (aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Betrag zeitweise auf 60€ / Monat erhöht).
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Was sind Pflegehilfsmittel und wo erhalte ich diese?

Pflegehilfsmittel sind Geräte und Gegenstände, die zur häuslichen Pflege notwendig sind. Es wird zwischen technischen Geräten (z.B. Pflegebett) und Verbrauchsmaterialien (z.B. Einmalhandschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel) unterschieden. Sämtliche Pflegehilfsmittel zum Verbrauch gibt es in Ihrer Apotheke: Einmalhandschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen usw. Besonders einfach geht es auch mit einer sogenannten PflegeBox oder Paket, da diese direkt bei der Pflegekasse den Antrag stellt und mit dieser abrechnet. Die Lieferung erfolgt zuzahlungs- und versandkostenfrei. Der Unterschied zwischen medizinischen Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln ist folgender: Medizinische Hilfsmittel dienen dem Ausgleich einer Behinderung, z.B. Brillen, Hörgeräte, Prothesen und Rollstühle. Diese werden von Ärzten/-innen verordnet und die Kosten idR. von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Pflegehilfsmittel sind Geräte oder Verbrauchsmaterialien, die die Pflege erleichtern. Diese werden von der Pflegekasse erstattet.
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Wann ist ein Allergietest sinnvoll und wie kann man eine Allergie behandeln?

Wenn Symptome einer Allergie vorliegen (z.B. häufiges Niesen, Schnupfen, Juckreiz oder Hautausschläge), ist es sinnvoll sich ärztlich vorzustellen. Nach einem ärztlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung kann entschieden werden, ob ein Blut- oder ein Hauttest zielführend ist. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten für einen Allergietest: Bei einem Hauttest werden verschiedene Allergene auf die Haut des Patienten/der Patientin aufgetragen. Dann wird mit einer kleinen Nadel in die Haut gestochen um die Allergene in die Blutbahn zu befördern und die Stellen werden auf eine Reaktion (Quaddel, Rötung) beobachtet. Bei der Blutprobe werden die Antikörper im Blut gemessen. Bei einer Behandlung zur Allergie sollte zunächst versucht werden, den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden. Des Weiteren gibt es verschiedene Medikamente, die antiallergisch wirken, aber nur die Symptome lindern. Die Hyposensibilisierung (auch Allergen-Immuntherapie) ist die einzige Therapie mit der versucht werden kann die Ursachen der Allergie zu behandeln. In diesem Fall wird dem Körper über einen längeren Zeitraum hinweg das Allergen in kleinen Dosen verabreicht, um ihm beizubringen, damit umzugehen und die allergische Reaktion abzuschwächen.
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Was sind Allergien, welche Allergien gibt es und was sind typische Symptome?

Allergien zeichnen sich durch eine zu starke Abwehrreaktion des Körpers, bzw. des Immunsystems auf körperfremde, aber harmlose Allergene aus. Allergien beginnen oft im Kindesalter. Manche Allergien können im Erwachsenenalter wieder verschwinden, andere bleiben bestehen. Dies hängt von dem Allergen ab. Auch können sich die Symptome ohne Behandlung im weiteren Verlauf verstärken. Auch Stress beeinflusst das Immunsystem negativ und kann eine Allergie verstärken. Das Verständnis der Beziehung zwischen dem Darmmikrobiom und Allergien bietet neue Perspektiven für die Prävention und Behandlung von Allergien. Eine gesunde Mikrobiota könnte eine Schlüsselrolle dabei spielen, das Risiko für Allergien zu verringern und die Gesundheit insgesamt zu verbessern. Es gibt verschiedene Allergene, auf die der Körper allergisch reagieren kann: Pollen, Hausstaub, Tierhaar, Nahrungsmittel, Insektengift, Medikamente, Kontaktallergene (z.B. Nickel oder Parfüm) Bei der Abwehrreaktion werden Antikörper freigesetzt, die von Abwehrzellen produziert werden. Diese wiederum sorgen dafür, dass eine Entzündungsreaktion abläuft. Dadurch kann es zu verschiedenen allergischen Symptomen kommen. Je nachdem ob das Allergen mit der Luft über die Lunge, mit der Nahrung über den Magen-Darm-Trakt, über die Haut oder beispielsweise durch Infusionen aufgenommen wurden, gibt es auch zahlreiche verschiedene Symptome: Schnupfen, Husten, Atemnot, Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen der Haut, Magen-Darm-Probleme, Kreislaufprobleme durch Blutdruckabfall. Vor allem bei einer akuten sein kann.
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Was sind die Ursachen, Häufigkeit von Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist eine Allergie gegen Pollen, dem Blütenstaub von Gräsern, Pflanzen und Bäumen. Am häufigsten tritt Heuschnupfen daher während der Blühperiode der Pflanzen auf, also im Frühjahr und im Sommer. Bereits wenige Pollen können bei einem Allergiker eine starke Reaktion auslösen. Bei Heuschnupfen hält das Immunsystem Pollen für einen Krankheitserreger, der beseitigt werden muss. Dies passiert mit Antikörpern, die von unseren Abwehrzellen produziert werden. Diese wiederum sorgen dafür, dass eine Entzündungsreaktion abläuft und dies führt dann zu den typischen Beschwerden bei Heuschnupfen, wie: • Schnupfen • juckende/tränende Augen • Niesattacken • Juckreiz im Hals, den Ohren • Hautreaktionen • Schlafstörungen • Konzentrationsschwierigkeiten Leider neigen Allergien dazu, sich unbehandelt im Laufe der Zeit zu verschlimmern oder sich weiter auszubreiten, z.B. von der Nase auf die Bronchien (allergisches Asthma). Sollte man unter den typischen Symptomen leiden, ist der Kontakt zu einem Arzt sinnvoll, um die Ursache abzuklären und ggf. eine Therapie einzuleiten. Der erste Ansprechpartner ist der Hausarzt. Hier wird in der Regel die Krankengeschichte aufgenommen und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Ggf. ist die Weiterleitung zu einem Allergologen angezeigt. Dort kann ein Allergietest über die Haut (Pricktest) durchgeführt oder im Blut die Antikörper untersucht werden. Heuschnupfen ist eine der häufigsten allergischen Erkrankungen, insbesondere in Industrieländern. Es wird geschätzt, dass etwa 20 % der Bevölkerung in den USA und Europa an Heuschnupfen leiden.
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